Feuerwehr aus dem Landkreis Göttingen auf dem Weg nach Meppen Verband unterstützt bei Bekämpfung des Moorbrandes

(23.09.2018, Landkreis, UL) Ein Feuerwehr-Verband aus dem Landkreis Göttingen unterstützt den Katastrophenschutz-Einsatz zur Bekämpfung des Moorbrands bei Meppen. Der aus 38 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen bestehende Verband unter Führung von Kreisbrandmeister Volker Keilholz brach am Sonntagabend gegen 20:00 Uhr zum Einsatzort auf. Die Frauen und Männer des Verbandes kommen aus dem gesammten Landkreis.

Sammelplatz war der Schützenlatz in Herzberg am Harz. Hier trafen die Einsatzkräfte aus Bremke, Brochthausen, Rhumspringe, Barterode, Pöhlde und Scharzfeld ab 19:00 Uhr ein. Auch die Besatzung des Einsatzleitwagens aus der Gemeinde Staufenberg und ein Fahrzeug der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Potzwenden gehören zum Verband. Die Anforderung des Niedersächsischen Innenministeriums war nur zwei Stunden zuvor, kurz vor 17:00 Uhr, beim Landkreis Göttingen eingegangen. Dahinter steht der Krisenstab des Landkreises Emsland, der insbesondere Personal und Fahrzeuge für den Wassertransport benötigt. Deshalb waren vor allem geländegängige Tanklöschfahrzeuge mit einer Kapazität von mindestens 2.000 Litern gefordert.
Kreisbrandmeister Keilholz übernahm nach Eintreffen der Anforderung die Abfrage bei den Gemeinden des Landkreises. Die Gemeindebrandmeister hätten ohne Zögern Unterstützung zugesagt. So sei die Mobilisierung von Personal und Material innerhalb von zwei Stunden möglich gewesen, so Keilholz. Die Einsatzkräfte seien aufgrund ihres Ausbildungsstandes gut auf die Herausforderungen in Meppen vorbereitet, zeigte sich der Kreisbrandmeister kurz vor Abmarsch des Verbandes zuversichtlich. Sie werden nach Eintreffen in Meppen – voraussichtlich am frühen Montagmorgen – für 48 Stunden im Einsatz sein.

Kreisrätin Marlies Dornieden verabschiedete die Frauen und Männer aus dem Landkreis Göttingen auf dem Schützenplatz in Herzberg. „Danke, dass Sie so schnell einsatzbereit sind. Kommen Sie wohlbehalten wieder. Sicherheit geht vor“, gab Kreisrätin Dornieden den Feuerwehrleuten aus sieben Orten des Landkreises mit auf dem Weg. Kreisbrandmeister Keilholz ergänzte: „Mein Dank gilt den Familien der Einsatzkräfte und den Arbeitgebern für ihr Verständnis. Ohne deren Unterstützung könnten die Frauen und Männer der Feuerwehr nicht so schnell in den Einsatz gehen und anderen helfen.“

Ob weitere Einsatzkräfte aus dem Landkreis Göttingen zur Bekämpfung des Moorbrandes bei Meppen benötigte werden, steht noch nicht fest. Der Bereich Bevölkerungsschutz beim Landkreis Göttingen bereitet sich auf weitere Anforderungen vor.

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