Feuerwehr Herzberg führt Feierstunde für die Beförderten und Geehrten durch.

Andreas Müller-Zier 50 Jahre in der Feuerwehr

Eigentlich führt die Feuerwehr in Herzberg ihre Jahreshauptversammlung immer Ende Januar durch. In diesem Jahr musste die Veranstaltung wegen der Corona- Pandemie ausfallen. Auch zum  Ersatztermin Ende April 2021 konnte die Jahreshauptversammlung nicht stattfinden.

Aus diesem Grund einigten sich die Verantwortlichen der Feuerwehr Herzberg zusammen mit dem Bürgermeister Lutz Peters, dem Abschnittsleiter Brandabschnitt III Christian Wille und dem Stadtbrandmeister Gerd Herrmann, zumindest die zur Jahreshauptversammlung anstehenden Beförderungen, Ehrungen und die Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr in einer kleinen Feierstunde im Hof des Gerätehauses durchzuführen bzw. auszusprechen.

Alle Berichte die zu einer Jahreshauptversammlung gehalten werden, wurden im Vorfeld schon an die Kameradinnen und Kameraden verschickt. Anwesend waren wegen der Pandemie auch nur die zu befördernden und zu ehrenden Feuerwehrmitglieder.

Bürgermeister Lutz Peters, Abschnittsleiter Christian Wille und Stadtbrandmeister Gerd Herrmann stellten in kurzen Grußworten die Wichtigkeit auch dieser im kleinen Kreis stattfindenden Feierstunde da und bedankten sich auch für die Einsatzbereitschaft in dieser schwierigen Zeit.

Alexander Hänel stellte sich kurz als Neuer im Fachbereich 2 den Anwesenden vor und wünschte für diese Feierstunde auch alles Gute.

Als erstes wurden die Kameradinnen und Kameraden Celina Apel, Finja Grosse, Nele Steffanowski, Luca Gödecke, Joel Gündel und Maximilian Rümke durch den Jugendwart Florian Becker und den Ortsbrandmeister Uwe Bock aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übergeben.

Anschließend beförderte Ortsbrandmeister Uwe Bock zusammen mit seinem Stellvertreter Andreas Müller- Zier folgende Kameradinnen und Kameraden.

Zum Feuerwehrmann/ -frau wurden Celina Apel, Nele Steffanowski, Sean- Paul Karczmarczyck, Lukas Kurze, Felix Rhode und Maximilian Rümke befördert.

Fabian Köppel zum Oberfeuerwehrmann, Gian- Luca Naass und Eric Raddatz zu Hauptfeuerwehrmännern und Mona Steffanowski und Sebastian Schulze jeweils zur 1. Hauptfeuerwehrfrau/ - mann.

Stadtbrandmeister Gerd Herrmann beförderte Niklas Fuchs vom Hauptlöschmeister zum Brandmeister.

Im Anschluss hieran ehrten Bürgermeister Lutz Peters und Stadtbrandmeister Gerd Herrmann Mona Steffanowski und Florian Becker für 25 jährige Dienste im Feuerlöschwesen.

Mona Steffanowski entstammt einer „Feuerwehrfamilie“. Bereits ihr Vater ist aktives Mitglied der Feuerwehr in Lonau, wo auch Mona ihre Dienstzeit begann.

Nach Umzug mit ihrem Mann nach Herzberg, wechselten beide dann von der Feuerwehr Lonau nach Herzberg. Mittlerweile ist ihr Mann langjähriger Gerätewart der Feuerwehr Herzberg und die beiden Kinder Nele und Finn, sind auch in der Einsatzabteilung bzw. in der Jugendfeuerwehr dabei.

Florian Becker ist bereits in der Jugendfeuerwehr Herzberg gewesen. In seiner Zeit in der Einsatzabteilung ist er mittlerweile viele Jahre Gruppenführer und leitet seit vielen Jahren die Jugendfeuerwehr. Darüber hinaus engagiert er sich noch als Kreisausbildungsleiter des Landkreises Göttingen noch in der Ausbildung der Feuerwehrleute.

Durch Abschnittsleiter Christian Wille wurden dann abschließend noch Jens Ibold  für 40 jährige Verdienste im Feuerlöschwesen und Andreas Müller- Zier für 50 jährige Verdienste im Feuerlöschwesen geehrt.

Jens Ibold ist auch schon seit seiner Jugendfeuerwehrzeit aktiv in der Feuerwehr Herzberg. Darüber hinaus ist er als stellv. Zugführer des Fachzugs 2 Wassertransport der Kreisfeuerwehr Göttingen Abschnitt III tätig.

Andreas Müller- Zier begann vor über 50 Jahren sein Feuerwehrlaufbahn bei der Ortsfeuerwehr Lasfelde. Nach berufsbedingten Umzug nach Herzberg wechselte er zur Feuerwehr Herzberg wo er jetzt bereits in seiner 2. Amtszeit als stellvertretender Ortsbrandmeister Verantwortung trägt.

Gruppenfoto

Das Foto zeigt die Beförderten und Geehrten mit Bürgermeister Lutz Peters, Alexander Hänel Fachbereich 2 der Stadtverwaltung, Abschnittsleiter Christian Wille, Stadtbrandmeister Gerd Hermann und Ortsbrandmeister Uwe Bock

(09.05.2021, Herzberg, MH) Am Sonntag gegen 14:30 Uhr  wurde die Feuerwehr Herzberg bei sommerlichen Temperaturen erneut in den Stadtteil Aue gerufen. In der Kornstraße war ein Altpapiercontainer aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten. Vor Ort löschten die Einsatzkräfte die Überreste des Kunststoffcontainers ab. Hierzu wurde das Brandgut mit Dunghaken auseinander gezogen. Der Einsatz konnte nach wenigen Minuten beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Im Einsatz waren 16 Mitglieder der Feuerwehr mit HLF20, LS20 und ELW sowie 2 Beamte der Herzberger Polizei mit einem Streifenwagen.

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(07.05.2021, Herzberg, MH) Die Feuerwehr Herzberg wurde am Freitag gegen 15:10 Uhr zu einem Heckenbrand in den Herzberg Stadtteil Aue gerufen.

Der Besitzer eines Gartens hatte versucht mit einem Gasbrenner Unkraut in der Gosse zu vernichten. Bei den Abflammarbeiten ist die mannshohe Hecke aus Koniferen zum Grundstück in Brand geraten.

Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr sowohl über die Lilienthalstraße als auch über die Straße „Am Häxgraben“ angefahren.  Beim Eintreffen an der Einsatzstelle waren bereits ca. 20 Meter  der Hecken abgebrannt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten die Trupps teilweise unter Atemschutz vorgehen.

Durch den massiven Löscheinsatz konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes in weitere Teile der Hecke und eine in nähe befindliche Holzhütte verhindert werden. Weiterhin wurde mit einer Motorsäge eine Lücke in die Hecke geschnitten. Insgesamt waren 3 C-Rohre im Einsatz.

Die Feuerwehr weißt in diesem Zusammenhang erneut auf die von Gasbrennern zur Unkrautvernichtung ausgehenden Gefahren hin. Bei der Benutzung ist auf ausreichender Abstand zu brennbaren Sträuchern und Gebäudeteilen zu achten. Durch den Gasdruck könne glimmende Pflanzenreste auch über eine größere Distanz weggeblasen werden und an anderer Stelle zu Bränden führen.

Da es jedes Jahr zu erheblichen Schäden durch die Benutzung dieser Brenner kommt, empfiehlt die Feuerwehr ganz darauf zu verzichten.     

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg:  25 Einsatzkräfte mit HLF 20, LF 20, TLF 16/25, ELW und MTW
Polizei Herzberg: 2 Beamte mit Streifenwagen

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(05.05.2021, Herzberg, MH) Am Mittwoch gegen 11:40 Uhr wurde die Feuerwehr Herzberg sowie der Rettungsdienst und die Polizei zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in den Heidersdorfer Weg in Herzberg gerufen.

Bereits auf der Anfahrt meldete die Rettungsleistelle das weiterer Anrufe, auch von Personen die Ihre Wohnung aufgrund der starken Verrauchung des Treppenhauses nicht mehr verlassen können, eingegangen sind.
Das Feuer war in einer Küche im 1. OG eines Mehrfamilienhauses für betreutes Wohnen ausgebrochen. Das Gebäude wird ausschließlich durch ältere, zum Teil in der Mobilität stark eingeschränkte Personen bewohnt.

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde sofort mit der Menschenrettung begonnen. Zwei Personen sowie ein Hund mussten mit Hilfe der Drehleiter aus Ihren Wohnungen im 2. OG gerettet werden. Die Bewohnerin der Brandwohnung wurde von zwei Trupps unter Atemschutz aus dem Rauch gerettet und ins Freie gebracht. Während anschließend ein weitere Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr die Brandbekämpfung vornahm, wurde das Treppenhaus mit Hilfe eines Hochdrucklüfters vom Brandrauch befreit. Durch das rauchfreie Gebäude konnten weitere 5 Bewohner ungefährdet ins Freie gebracht werden.

Insgesamt 3 Personen wurde vor Ort durch den Rettungsdienst und den Notarzt näher in Augenschein genommen, die Bewohnerin der Brandwohnung wurde zur weiteren Untersuchung in die Klinik Herzberg transportiert. Die weiteren Hausbewohner wurden durch den Rettungsdienst und die Feuerwehr vor Ort betreut. Sie konnten nach Abschluss der Lösch- und Rettungsarbeiten größtenteils in Ihre Wohnungen zurückkehren.
 
Die vom Feuer betroffenen Wohnung ist derzeit unbewohnbar. Um Schäden an der darunter liegenden Wohnung im Erdgeschoss zu vermeiden, wurden das Löschwasser zum Abschluss des Einsatzes mit Hilfe eines Wassersaugers aufgenommen.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg: 21 Einsatzkräfte mit HLF 20, DLK 23/12, LF 20 TLF 16/25, ELW und MTW
Rettungsdienst:          12 Einsatzkräfte mit 5 Rettungswagen aus Herzberg, Osterode, Bad Lauterberg und Gieboldehausen sowie Notarzt aus Osterode
Polizei:                         8 Beamte mit 4 Fahrzeugen
 
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