Am Samstag, den 02.02.2019 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Pöhlde im Gasthaus Andres statt. Für den Musikalischen Rahmen sorgte auch in diesem Jahr der Musikzug „SchaPö“.

Ortsbrandmeister Thomas Giaquinto konnte neben Wolfgang Nünemann, Fachbereichsleiter der Stadt Herzberg auch eine Abordnung der befreundeten Feuerwehr aus dem Stadtgebiet Herzberg und dem thüringischen Zwinge begrüßen.

In seinem Jahresbericht ging Giaquinto auf die Ereignisse des vergangenen Jahres ein.
So wurde der Kauf eines in Berlin erworbenen Tanklöschfahrzeuges aufgrund erheblicher Mängeln sowie Ungereimtheiten beim Tachostand mit Hilfe der Stadt Herzberg rückabgewickelt. Gleichzeitig wurde ein vergleichbares Fahrzeug bei einem Händler in Nordhausen gefunden, welches gekauft und anlässlich des Hoffestes im September feierlich übergeben wurde. Unbefriedigend ist, dass sich das Fahrzeug derzeit nochmal beim Lieferanten befindet um die restlichen kleinere Mängel zu beheben. Weiterhin stellte Giaquinto fest, dass der Fußbodenbelag in der Fahrzeughalle dringend erneuert werden muss. Die fehlende Rutschhemmung war in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Thema.

Thomas Giaquinto berichtet, dass die Feuerwehr Pöhlde im Jahr 2018 zu 13 Einsätze gerufen wurde, davon 2 Hilfeleistungen, 7 Brandeinsätze, 3 Fehlalarm und eine Alarmübung. Weiterhin wurden 4 Brandsicherheitswachen im Rahmen von Veranstaltungen und der beiden Osterfeuer durchgeführt. Besondere Einsätze waren ein Dachstuhlbrand in der Brandenburger Straße, der Brandeinsatz in einem Herzberger Industriebetrieb, ein Freiflächenbrand auf dem Höhenzug „Acker“ sowie der Einsatz der Bereitschaftsgruppe beim Moorbrand in Meppen.

Es wurden 24 allgemeine Dienstabende durchgeführt, hinzu kamen 2 gesonderte Ausbildungsdienste für Atemschutzgeräteträger und 5 Übungsdienste im Rahmen der Kreisfeuerwehrbereitschaft. Neben 3 technischen Lehrgängen an der Feuerwehrtechnischen-Zentrale in Lasfelde wurde auch 1 Lehrgänge an der „Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz“ in Celle besucht.
Zusätzlich zum Imbiss während des Rosenmontagsumzugs und dem Hoffest am 1. Sonntag im September richtete die Feuerwehr Pöhlde erneut das traditionelle Treffen am 1. Mai auf dem Rotenberg aus.

Insgesamt hat die Feuerwehr Pöhlde 391 Mitglieder, neben 48 aktive Einsatzkräften (davon 8 Frauen) auch 14 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung, 11 Musiker, 6 Jugendfeuerwehrleute sowie 312 fördernde Mitglieder.

Die 11 Musiker der Feuerwehr Pöhlde bilden zusammen mit 23 Musikern der Feuerwehr Scharzfeld die Spielvereinigung „Schapö“. Im vergangenen Jahr wurden gemeinsam neben 38 Proben auch 16 Ständchen, 12 Umzügen sowie 17 Konzerten durchgeführt. Traditionell werden die Mitglieder in diesem Jahr am Wohltätigkeitskonzert der Musik- und Spielmannszüge des Kreisfeuerwehrverbands Osterode teilnehmen. Dieses findet am Sonntag, 24.03.2017 um 15:00 Uhr in der Stadthalle in Osterode statt.

Jugendfeuerwehrwartin Inken Reinhard konnte berichten, dass der Mitgliederbestand zum Jahresende 2018 mit 6 Jugendlichen, davon 2 Jungen und 4 Mädchen zum Vorjahr nahezu gleich geblieben ist. Neben Fahrzeug- und Gerätekunde, Löschangriff, Knoten und Stiche gehörten im vergangenen Jahr auch Eisrettung und ein Schwimmbadbesuch zum Ausbildungsplan.
Tobias Lyko, Gruppenführer der Gruppe der Kreisfeuerwehrbereitschaft berichtete über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Bei dem Moorbrand in Meppen unterstütze die Feuerwehr Pöhlde in der Zeit vom 23. Bis 26.09.2018 mit 8 Einsatzkräften und einem Tanklöschfahrzeug den Einsatz der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Göttingen.

In seinem Grußwort dankte Fachbereichsleiter Wolfgang Nünemann den Einsatzkräften und überbrachte die Grüße des Bürgermeisters und des Stadtrates. Er berichtet über die Beschaffungen die seitens der Stadt im vergangenen Jahr durchgeführt wurden.

Stadtbrandmeister Gerd Hermann berichtet, dass der Schwerpunkt im letzten Jahr in der Einführung des Verwaltungsprogram „FeuerOn“ und der Bereitstellung von Mitteln für die Beschaffung neuer Feuerwehrschutzkleidung gelegen hat. Die 227 aktiven Kameradinnen und Kameraden der 5 Feuerwehren der Stadt Herzberg wurden im Jahr 2018 insgesamt zu 198 Einsätze gerufen.

Markus Herzberg, 2. Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Osterode am Harz bedankt bei den Mitgliedern für Ihre wichtige ehrenamtliche Arbeit und berichtet über aktuelle Themen auf Verbandsebene. So konnte im Jahr 2018 durch die Änderung der Sozialgesetzgebung in Niedersachsen eine deutliche Verbesserung der Absicherung von Einsatzkräften im Feuerwehrdienst erreicht werden.

Bei den anstehenden Wahlen wurden Oberlöschmeisterin Inken Lyko zur Jugendwartin sowie Hauptfeuerwehrmann Christian Lyko zu ihrem Stellvertreter gewählt. Weiterhin wurden von der Versammlung Hauptfeuerwehrmann Maik Kreie zum Atemschutzwart, Löschmeister Hendrick Jakob zum Sicherheitsbeauftragten und der Erste Hauptfeuerwehrmann Christian Spötter zur Kassenprüfer gewählt.


Beförderungen:
Jan Eike Hoffmann zum Oberfeuerwehrmann
Jonas Böttcher zum Hauptfeuerwehrmann
Matthias Handke zum ersten Hauptfeuerwehrmann

Mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverband Niedersachsen für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden der 1. Hauptfeuerwehrmann Dieter Heidelberg und Brandmeister Uwe Jakob ausgezeichnet.
Bei den fördernden Mitgliedern wurden für 40 jähriger Mitgliedschaft Uta Weitzel sowie für 60 jährige Mitgliedschaft Willi Becker geehrte.

(26.01.2019, Herzberg am Harz, MH) Auf das bislang einsatzreichste Jahr ihrer Geschichte konnte am Samstag die Feuerwehr Herzberg in ihrer traditionellen Jahreshauptversammlung im Englischen Hof zurückblicken.

Ortsbrandmeister Uwe Bock konnte neben Gerd Thiele und Kai-Uwe Große vom Feuerwehrausschuss der Stadt Herzberg, den Fachbereichsleiter Wolfgang Nünemann, den neuen Pastor der Nicolaigemeinde Gerd Florian Beckert auch die Abordnungen der befreundeten Feuerwehr aus der Stadt Herzberg sowie den Schwerpunktfeuerwehren Bad Lauterberg und Osterode als Gäste begrüßen. Weiterhin waren der stellvertretende Kreisbrandmeister Karsten Krügener und vom Kreisfeuerwehrverband Osterode der 2. Vorsitzender Markus Herzberg der Einladung gefolgt.

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In seinem Jahresbericht konnte Uwe Bock auf das bisher einsatzreichste Jahr in der Geschichte der Feuerwehr Herzberg zurückblicken. Insgesamt wurde die Feuerwehr Herzberg im Jahr 2018 zu 149 Einsätze gerufen. Zum Vergleich, im Jahr 2017 waren es lediglich 115 Einsätze. Neben 33 Brandeinsätzen mussten die Mitglieder der Feuerwehr zu 76 technischen Hilfeleistungen, 2 Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen, 13 Brandsicherheitswachen, einer Alarmübung und 22 Fehlalarmen durch Brandmeldeanlagen ausrücken. Uwe Bock bedankt sich bei den Kameradinnen und Kameraden für die teilweise nicht ganz einfachen Einsätze. Zusätzlich fällt enorm Zeit bei der Nachbereitung an, oft bedarf es mehr als einer Stunde, bis die Fahrzeuge und Geräte nach Einsätzen wieder einsatzbereit sind.

Ein weiteres Hauptaugenmerk lag im vergangen Jahr auf der Neubeschaffung der 28 Jahre alten Drehleiter. So wurden mehrere Informationsveranstaltungen für Rat und Verwaltung über die Notwendigkeit der Ersatzbeschaffung durchgeführt. Die Politik hat zwischenzeitlich die erforderlichen Haushaltsmittel bereitgestellt und einer Beschaffung zugestimmt. Eine Ausschreibung der neuen Drehleiter steht unmittelbar bevor. In diesem Zusammenhang bedankt sich Uwe Bock bei den am Beschaffungsprozess beteiligten Personen.

Ebenfalls viel Zeit in Anspruch genommen hat die Einführung des neuen landesweiten Feuerwehrverwaltungsprogram „FeuerON". Neben Einrichtung und Schulungen wurden wurde begonnen sämtliche Daten zu kontrollieren und in das neue Programm zu übertragen.

Wir führten das gesamte Jahr über auch wieder einige Brandschutz- und Feuerlöscher Unterweisungen in Firmen, Behörden und Pflegeeinrichtungen durch, so Uwe Bock, ebenso besuchten wieder viele Gruppen aus Kindergärten und Schulen das Feuerwehrhaus in der Sieberstraße um sich über die Arbeit der Feuerwehr zu Informieren.

Die Mitgliederzahl in der Einsatzabteilung ist gegenüber dem Vorjahr leicht auf 71 angestiegen. Zusammen mit den 17 Kameraden der Altersabteilung, 12 passiven Mitgliedern und 197 Mitgliedern im Förderverein ergibt sich eine Gesamtanzahl von 336 Mitgliedern. Erwähnenswert ist auch, dass sich unter den 5 Doppelmitgliedern der Wehr ein weiterer Ortsbrandmeister und zwei stellvertretende Ortsbrandmeister anderer Wehren befinden. 18 Kameradinnen und Kameraden leisten neben ihrer Tätigkeit in der Feuerwehr Herzberg auch Dienst in verschiedenen Fachzügen der Kreisfeuerwehr.

Von den Mitgliedern wurden 7 technische Lehrgänge an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Lasfelde sowie 13 Lehrgänge an der „Niedersächsischen Akademie für Brand und Katastrophenschutz" in Celle und Loy besucht.

Zum Abschluss berichtet Ortsbrandmeister Bock, dass im Feuerwehrhaus in diesem Jahr der Schulungsraum gestrichen, die Deckenbeleuchtung erneuert und die Trinkwasserleitungen ersetzt werden soll. Weiterhin wird im Jahr 2019 das 60-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr gefeiert.

Jugendfeuerwehrwart Florian Becker berichtet, dass derzeit 28 Jugendliche Mitglied in der Herzberger Jungenfeuerwehr sind, jeweils 14 Jungen und 14 Mädchen. Insgesamt wurden 240 Stunden Ausbildungsdienst geleistet. Neben 26 praktischen Diensten und Schulungen sowie gemeinsame Dienste mit den Jugendfeuerwehren Bad Lauterberg und Gieboldehausen, wurde auch ein 24 Stunden Ausbildungsdienst durchgeführt. Die traditionelle Weihnachtsfeier beendete das Jahr.

Den Bericht für die Kinderfeuerwehr hielt in diesem Jahr Angelina Zier. Sie bedankt sich beim bisherigen Kinderfeuerwehrwart Kai Eisenträger für das langjährige Engagement. Kai Eisenträger hat aufgrund einer beruflichen Weiterbildungsmaßnahme das Amt abgegeben, steht aber weiterhin mit Rat und Tat der Kinderfeuerwehr zur Seite. Bei den monatlichen Treffen standen unter anderem ein Besuch bei der Polizei sowie eine Fahrt ins Regenbogenland in Bad Sachsa mit anschließender Übernachtung im Feuerwehrhaus auf dem Programm.

In den Feuerwehren der Stadt Herzberg wird die persönliche Schutzbekleidung erneuert, so Sicherheitsbeauftragter Thomas Wündrich. Es wurden mehrere Modelle im direkten Trageversuch getestet und sich am Ende für einen Hersteller entschieden. Neben den Atemschutzgeräteträgern sollen anschließend auch die „normalen" Einsatzkräfte mit geeigneter Bekleidung ausgestattet werden. Von den 5 Unfällen im vergangenen Jahr passierten 4 Unfälle im Zusammenhang mit Einsätzen und einer im Rahmen der Dienstsportgruppe.

Arbeitsreich war auch das Jahr für die Gerätewarte, so Gerätewart Michael Steffanowski. Neben den üblichen Wartungen mussten auch etliche kleinere Reparaturen durchgeführt werden. Die meiste Zeit musste für die Drehleiter und das Tanklöschfahrzeug aufgewendet werden. Hier macht sich langsam das Alter der Fahrzeuge bemerkbar so Steffanowski weiter. Neben einer neuen Tragkraftspritze konnte auch ein neuer Hochdrucklüfter und eine zweite Wärmebildkamera in Dienst gestellt werden. Bei vier angesetzten technischen Diensten sowie nach Einsätzen wurden die Gerätewarte durch die Mannschaft unterstützt.

Wolfgang Nünemann, Fachbereichsleiter der Stadt Herzberg bedankt sich im Name der Stadt Herzberg bei den Kameradinnen und Kameraden für den Einsatz zum Wohle der Bevölkerung. Er berichtet der Versammlung über diverse Beschaffungen und Investitionen des vergangenen Jahres. Die Ausschreibung der neuen Drehleiter wird zeitnah, sobald der Haushalt der Stadt genehmigt ist, erfolgen. Hierfür sind 820.000,00 Euro im Haushalt eingeplant. Die Dreheiter soll nach den derzeitigen Planungen Ende 2020 ausgeliefert werden.

Stadtbrandmeister Gerd Herrmann bedankt sich bei den Einsatzkräften, der Stadtverwaltung und dem Rat für die gute Zusammenarbeit. Das neue Feuerwehrverwaltungsprogramm „FeuerON" hat den Feuerwehren der Stadt viel Arbeit beschert. Er ist sehr erfreut, dass im Jahr 2019 die Hälfte aller Atemschutzträger der Stadt Herzberg mit einer neuen Schutzjacke und -Hose ausgestattet werden können. Die 5 Feuerwehren der Stadt Herzberg haben derzeit 227 Einsatzkräfte. Hiervon unterstützen 46 Einsatzkräfte und 6 Fahrzeuge die Kreisfeuerwehr.
Der sehr warme Sommer sorgte für zahlreiche Einsätze. In diesem Zusammenhang überbringt Gerd Herrmann ein Lob der Nationalparkverwaltung für den Einsatz an der Hans-Kühnen-Burg. Hier musste auf einem Wanderweg eine 2 km lange Schlauchleitung verlegt werden um einen Flächenbrand zu löschen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Einsätze im gesamten Stadtgebiet um ca. 30 Prozent auf 198 an.

Stellvertretender Kreisbrandmeister Kasten Krügener überbringt die Grüße des Kreisbrandmeisters und des Landkreises Göttingen. Um die Bedeutung des Altkreises Osterode im Bereich des Brandschutzes zu verdeutlichen berichtet er, dass von 8 Drehleitern im Landkreis Göttingen, 5 im Bereich des Altkreises vorhanden sind. Das Sturmtief Frederike sorgte im Frühjahr schlagartig für eine große Arbeitsbelastung bei den Rettungskräften. Die im letzten Jahr vom Arbeitskreis Digitalfunk beschlossene Einrichtung von Führungsstellen auf Gemeindeebene wurde im Bereich der Stadt Herzberg umbesetzt. Weiterhin ging er auf den Einsatz beim Moorbrand in Meppen ein und hofft, dass die beiden im Landkreis Göttingen vorhandenen Löschfahrzeuge des Katastrophenschutzes in nächster Zeit durch Neubeschaffungen ersetzt werden.

Als Vertreter der Polizei bedankte sich Oberkommissar Burkhard Günther für die gute und professionelle Zusammenarbeit. Pastor Beckert nutzt die Gelegenheit sich den Kameradinnen und Kameraden als neuer Pastor der Nicolaigemeinde vorzustelle.

Bei den anstehenden Wahlen wurde Löschmeisterin Angelina Zier zur Kinderfeuerwehrwartin und Hauptlöschmeister Jan Hainich zu ihrem Stellvertreter gewählt.

Beförderungen:
Zum Feuerwehrmann: Fabian Köppel und Torben Künemund
Zum Oberfeuerwehrmann: Patrick Förste, Steffen Füllgrabe und Jan-Niklas Hölscher
Zum/r Hauptfeuerwehrmann/-frau: Marvin Diedrich, Sebastian Heinold, Tobias Bick und Annike Richter
Zum Oberlöschmeister Niklas Fuchs und Dr. Thomas Wündrich
Zum Hauptlöschmeister: Renè Wündrich

Ehrungen:
Mit dem niedersächsischen Feuerwehrehrenzeichen für 25-jährige aktive Mitgliedschaft wurden Löschmeister Kai Eisenträger und Hauptlöschmeister Markus Herzberg geehrte.

Mit dem niedersächsischen Feuerwehrehrenzeichen für 40-jährige aktive Mitgliedschaft wurden Hauptbrandmeister Ralf Mönnich, Hauptlöschmeister Thomas Heinold, Oberbrandmeister Volker Carl und Hauptbrandmeister Uwe Bock geehrte.

Mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverband Niedersachsen für 75 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Brandmeister Helmut Thies ausgezeichnet.

26.01.2019 – Versammlung der Bezirksebene Braunschweig des "Landesfeuerwehrverband (LFV) Niedersachsen e.V."

Bad Lauterberg (LK Göttingen). Am Samstag, den 29.01.2019 fand die Versammlung der LFV Bezirksebene Braunschweig statt. Ausrichter der diesjährigen Versammlung in Bad Lauterberg war der Kreisfeuerwehrverband Osterode am Harz e.V.

Vizepräsident und Regierungsbrandmeister Jürgen Ehlers berichtete über aktuelle Verbandsangelegenheiten und hielt einen Rückblick auf das vergangene Jubiläumsjahr des LFV Niedersachsen, unter anderem vom Festakt im März, der Verbandsversammlung in Celle und der Feuerwehrmeile in Lüneburg. Es wurde eine Chronik erstellt, die den Zeitraum der letzten 25 Jahre beleuchtete.

LFV-Präsident Karl-Heinz Banse berichtete über den Einsatz beim Moorbrand auf dem Bundeswehrtestgelände in Meppen der mit Hilfe von zahlreichen Feuerwehren aus Niedersachsen bekämpft wurde und über den Einsatz niedersächsischer Feuerwehren im Schweden. Dieser Einsatz hat gezeigt, dass es notwendig ist im Ausland eingesetzte Feuerwehreinheiten zukünftig auf ein europäisches System anzupassen.

Ein weiteres Thema war die Einrichtung des Gesundheitsfonds, der bei Unfällen im Feuerwehrdienst eventuelle Vorschäden abdeckt sowie eine neue Regelung für im Einsatz zu Tode gekommene Feuerwehrangehörige. Seit dem 01. Juni 2018 werden auch nicht verheiratete Partner und Partnerinnen von getöteten Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren in Niedersachsen unter bestimmten Voraussetzungen entschädigt. Diese Neuerung ist ein Novum in der Geschichte der deutschen Sozialversicherungen.

Für den Feuerwehrflugdienst am Standort Hildesheim berichtet Chefpilot Christian Ahäuser, dass aufgrund des sehr warmen und trockenen Sommers die Maschine aus Hildesheim 143 Flugstunden absolviert hat. An 25 Einsatztagen war das Flugzeug 100 Stunden in der Luft um die Feuerwehren und die Forstverwaltung bei der Suche nach Waldbränden zu unterstützen. Weiterhin unterstütze der Flugdienst die Leitstellen und bodengebundenen Einheiten durch Luftaufklärungen und Fahrzeugeinweisungen. Ein wichtiger Punkt hierbei ist der Eigenschutz für die am Boden arbeitenden Kräfte, da Lageveränderungen meist aus der Luft zuerst festgestellt werden können.

Bezirksjugendwart Stephan Blume berichtete über aktuelle Themen aus den Jugendfeuerwehren. Die gestaffelten Startzeiten der letzten Bezirkswettbewerbe der Jugendfeuerwehren haben sich bewährt und werden für die folgenden Wettbewerbe beibehalten.

Thomas Flink. Bezirksstabführer kann für den Bereich Feuerwehrmusik vermelden, dass derzeit im Bereich Braunschweig 65 Musikzüge vorhanden sind und sehr häufig für eine positive Berichterstattung in den Medien sorgen. Die Musikakademie in Altgandersheim wurde im letzten Jahr zweimal durch Hochwasser in Mitleidenschat gezogen.

Mehrheitlich sprachen sich die Mitglieder für die Einführung einer neuen, einheitlichen Uniform und Dienstbekleidung aus.

Am Ende der Versammlung überreichte Jürgen Ehlers dem Kreisbrandmeister a.D. Karl-Heinz Niesen, für seine Verdienste und seinen Einsatz für den Verband und seine Kameraden, eine Urkunde des Landesfeuerwehrverbands Niedersachen. Karl-Heinz Niesen war von 2002 bis 2017 Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Göttingen e.V..

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Jürgen Ehlers (links) überreicht Karl-Heinz Niesen die Urkunde des LFV

(24.01.2018, Bad Sachsa, DK) Am Donnerstag gegen 10:35 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren der Stadt Bad Sachsa zu einem Zimmerbrand in die Steinstraße alarmiert.

Wie sich herausstellte brannte dort an einem Gebäude das angebaute Carport bereits in voller Ausdehnung. Die Flammen griffen gerade auf die Fassade des Wohngebäudes über, auch ein angrenzendes Nebengebäude wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Die Löscharbeiten gestalteten sich sehr aufwendig, da nur unter Atemschutz gearbeitet werden konnte. Die Dachhaut des Nebengebäudes musste mittels einer Rettungssäge geöffnet werden, um an die Brandherde in der Zwischendecke zu kommen.

Letztendlich konnte der Leistelle (KRL) in Göttingen gegen 13:30 Uhr Feuer aus gemeldet werden.

Eingesetzt waren die Ortswehren aus Bad Sachsa, Neuhof, Steina und Tettenborn mit insgesamt 40 Einsatzkräften. Der Stadtbrandmeister aus Bad Sachsa, sowie der Brandabschnittsleiter Nord waren bei diesem Einsatz vor Ort. Zur Eigensicherung und aufgrund einer hohen Zahl von Atemschutzgeräteträgern waren zusätzlich 14 Einsatzkräfte des DRK vor Ort. Weiterhin war das Ordnungsamt der Stadt Bad Sachsa mit zwei Mitarbeitern an der Einsatzstelle, sowie der Streifendienst der Polizei und die Tatortermittlungsgruppe.

Die Polizei schätzt den Schaden auf circa 40.000 €, Personen kamen nicht zu Schaden.

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