Presseberichte KFV-OHA
Vandalismus in Gittelde
Jugendfeuerwehr Gittelde enttäuscht über mutwillige Zerstörung
(Gittelde, 08.08.2010, DS) Vergangenes Wochenende, in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag, wurde in Teichhütte an der Thüringerstraße ein Hinweisschild der Jugendfeuerwehr Gittelde, welches auf das anstehende 40-jährige Jubiläum aufmerksam machen soll, stark beschädigt.
Die Enttäuschung der Mitglieder und auch der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr ist groß - die Kinder der Jugendfeuerwehr investierten in das Gestalten der Beschilderung viel Arbeit, Zeit und Mühe. Gegen die bisher unbekannten Täter wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet.
Leider ist dies nicht der erste Fall! Bereits vergangene Woche wurde ein weiteres Hinweisschild am Sportplatz durch Gewalteinwirkung zerstört. Es konnte aber durch das Jugendfeuerwehrteam repariert und wieder aufgestellt werden. Jugendfeuerwehrwart Benjamin Karl ist es unerklärlich warum es immer wieder zu solch mutwilligen Beschädigungen kommen muss.
PKW Anhänger brennt in Osterode
PKW Anhänger brannte in Osterode
(Osterode 03.08.2010, CW) Am Dienstagmorgen gegen 5.45 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Osterode zu einem „Pkw-Brand“ auf die B 241 „Osttangente“, Abfahrt auf die B 243 in Fahrtrichtung Seesen, alarmiert.
Nachdem sich der stellv. Ortsbrandmeister über Funk bei der Feuerwehr-Einsatz- und Rettungsleitstelle (FEL) gemeldet hatte, wurde ihm mitgeteilt, dass es sich nicht um einen Pkw-Brand handele, stattdessen sei der Pkw-Anhänger in Brand geraten.
Als das zuerst ausrückende Tanklöschfahrzeug vor Ort war, stellte der Gruppenführer folgende Lage fest: Der rechte Reifen des Anhängers war in Brand geraten, noch vor Eintreffen der Feuerwehr hatten die Pkw-Insassen aber schon begonnen, mittels Grasbüschel vom Seitenstreifen den Reifenbrand zu ersticken.
Dieses Handeln erwies sich erfolgreich, so dass die Aufgabe der Feuerwehr nur darin bestand, mittels Schnellangriffseinrichtung des Tanklöschfahrzeuges die restlichen Glutnester abzulöschen. Das ausrückende Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug konnte die Einsatzfahrt abbrechen und fuhr wieder zurück zum Feuerwehrgerätehaus.
Die Ortsfeuerwehr Osterode verließ nach circa 45 Minuten die Einsatzstelle.
Eingesetzte Kräfte:
Ortsfeuerwehr Osterode: TLF 16/25 ; HLF 20/24, ELW 1
Kellerbrand in Bad Grund
Kellerbrand im Apartmenthaus ‑Eichelberg
(Bad Grund, 04.08.2010, HK) Am Mittwoch um 23:09 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Grund und der Rettungsdienst zu einem Kellerbrand im Apartmenthaus Eichelberg in Bad Grund gerufen. In einem Kellerraum war ein Abfallcontainer unter einem Müllschacht in Brand geraten. Ein Atemschutztrupp ging mit einem C- Rohr in den sehr stark verqualmten Raum vor und löschte die lodernden Flammen. Weitere Atemschutztrupps sowie der restliche Löschzug gingen vor dem Objekt in Bereitstellung. Anschließend wurde mit der Wärmebildkamera der betroffene Kellerraum auf versteckte Glutnester kontrolliert und die Kelleretage mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Während der Lösch- und Belüftungsmaßnahmen wurden die darüber liegenden Etagen ständig auf eventuelle Verrauchung kontrolliert.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Bad Grund: ELW 1, HTLF 20/24, DLK 23/12, LF 8
Gemeindebrandmeister Bad Grund mit KdoW
Rettungsdienst mit RTW
Polizei mit Streifenwagen

Übung Samtgemeinde Hattorf und Fachzug II
Feuerwehren der Samtgemeinde Hattorf und der Fachzug II „Wassertransport“ der Kreisfeuerwehr übten den Ernstfall.
Der Wassertransportzug (Fachzug II) der Kreisfeuerwehrbereitschaft befand sich an diesem Abend aufgrund eines Übungsdienstes in der Samtgemeinde und wurde ebenfalls durch die Leitstelle zum Einsatzort beordert.
In dem Schweinestall wurden zu diesem Zeitpunkt 5 Personen vermisst, die im Verlauf der Übung durch Einsatzkräfte unter Atemschutz gerettet wurden.
Die zuerst eintreffenden Kräfte der Feuerwehren aus Elbingerode und Hörden führten die Rettung der vermissten Personen durch und nahm einen ersten Löschangriff an der Vorderseite vor. Da der Hydrant an dieser Stelle nicht genügend Löschwasser liefern konnte, musste die Versorgung anderweitig sichergestellt werden. Hierzu richtet der Fachzug II mit 3 Faltbehältern eine Wasserübergabestelle am Brandobjekt ein. Diese wurde durch die Tanklöschfahrzeuge des Zuges befüllt. Nachdem die Fahrzeuge das Wasser abgegeben hatten fuhren sie zur Hauptstraße in Elbingerode um dort erneut aus dem Hydranten mit Wasser betankt zu werden. Auf diese Weise wurden in einer Stunde 44.000 Liter Wasser über die 2 km lange Fahrstrecke zum Einsatzort transportiert.
Die Feuerwehr Hattorf verlegte mit Hilfe Ihres Schlauchanhängers eine Leitung vom Feuerlöschteich zur Einsatzstelle und führe anschließen zusammen mit den Kameraden aus Wulften einen weiteren Löschangriff auf die Rückseite des Gebäudes aus.
Bei der Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Elbingerode konnte Samtgemeindebrandmeister Uwe Brakel zusammen mit seinem Stellvertreter Hartmut Brandt ein positives Fazit ziehen. Die Übungsziele wurden erreicht, mit 61 Einsatzkräften aus der Samtgemeinde waren ausreichend Kräfte vor Ort.
Oliver Hassepaß -Zugführer des Wassertransportzugs- erinnerte daran wie wichtig es ist Schlachleitungen, wie hier bei der Übung geschehen, vollständig neben der Fahrstraße zu verlegen. Die Tanklöschfahrzeuge sowie andere nachrückende Kräfte würden sonst behindert und es käme zu unnötigem Zeitverlust.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Elbingerode: 15 Einsatzkräfte mit MTW und TSF
Feuerwehr Hörden: 11 Einsatzkräfte mit MTW und LF 8
Feuerwehr Hattorf: 18 Einsatzkräfte mit FüKW, TSF und LF10/6
Feuerwehr Wulften: 17 Einsatzkräfte mit MTW und LF 10/6
Fachzug II: 36 Einsatzkräfte mit 2x MTW, 2x TLF16/24, 2x TLF16/25, TLF8/18 und TSF

