Presseberichte KFV-OHA
Windhose in Förste
(Förste, 26.03.10) Am Freitag zog aus Westen kommend eine Windhose über Förste. Es enstand ein beträchtlicher Schaden an entlichen Gebäuden.
Um 16:37 Uhr wurde die Feuerwehr Förste alarmiert nachdem Anrufer mehrer Schadenstellen im Ortsgebiet gemeldet hatten.
So wurde in der "Mühlenstraße" und "Förster Straße", sowie in den Straßen "Auf dem Bruch" und "Neue Reihe" mehrer Dächer teilweise abgedeckt.
Auf der Kreisstraße 31, und dem "Hohlinger Graben" versperrten umgestürzte Bäume die Fahrbahn. Die Feuerwehr entfernte die Bäume von den Straßen, sicherte die Dächer und leuchtete einige der Einsatzstellen aufgrund der einsetzenden Dunkelhait aus. Auf der Grabenstraße musste ein Unterstand gesichert werden.
Aufgrund der Vielzahl der Schadensstellen wurde zur Unterstützung die Feuerwehr Nienstedt nachalarmiert.
Gegen 22:00 Uhr waren alle Einsätze abgearbeitet und die Wehren konnten wieder zur Ihren Standorten zurückkehren.
Eingesätze Kräfte:
Feuerwehr Förste: 31 Einsatzkräfte LF8, TLF 16/24, MTW
Feuerwehr Nienstedt: 22 Einsatzkräfte TSF, MTW


Fichte droht auf Haus zu fallen
(Bad Sachsa, 27.03.10) Nicht durch Sturmschaden, sondern durch Baumfällarbeiten, drohte eine etwa 25m hohe Fichte auf ein Haus zu stürzen.
Gegen 12:40 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Sachsa alarmiert und rückte mit TLF 16/25, DLK 23/12 und ELW 1 aus. Der Baum war von Hplzfällern bereits komplett abgeschnitten und wurde in großer Schräglage nur noch von einer Nebenstehenden Fichte gehalten. Aufgrund der vorgefundenen Situation war ein Eingreifen der Feuerwehr mit den vorhadenen Mitteln nicht möglich. Der hinzugezogene Förster und zwei Holzfällfachbetriebe sahen nur die Lösung, den Baum mit einem Kran zu sichern und auf den Boden abzulegen.
Der vom Hausbesitzer bestellte Autokran aus Göttingen war gegen 17:00 Uhr vor Ort und der Baum Sicher geborgen. Der Einsatz der Feuerwehr endete bereits um 14:15 Uhr da weitere Unterstützung nicht benötig wurde. (I.W. FF Bad Sachsa)
Kellerbrand in Bad Grund
Rauchmelder weckte Bewohner rechtzeitig
(Bad Grund, 25.03.10) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde die Feuerwehr Bad Grund und der Rettungsdienst um 4:17 Uhr zu einem Kellerbrand in einem Wohnhaus im Kelchtal gerufen. Hier war wie sich später herausstellte, ein Wäschetrockner in Brand geraten. Ein Atemschutztrupp drang unter "Nullsicht" in die sehr stark verqualmte Kelleretage ein. Hierbei erwies sich erneut die Wärmebildkamera als sehr gute Orientierungshilfe.
Mit einem C- Rohr im Innenangriff, konnte der Brand schnell gelöscht werden. Anschließend wurde der ausgebrannte Wäschetrockner ins Freie gebracht. Mit der Wärmebildkamera wurde der betroffene Kellerraum nach versteckten Glutnestern abgesucht. Die Bewohner, die durch den installierten Rauchmelder geweckt wurden, konnten das Gebäude selbstständig vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Verletzt wurde niemand. (H.K. FF BG)

Chlormessungen in Bad Sachsa
Am Sonntag Morgen um 2:02 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Sachsa zu einer Hilfeleistung zum Salztalparadies alarmiert.
Nachgefordert wurde die Feuerwehr und ein weiterer Rettungswagen durch den bereits vor Ort befindlichen Notarzt. Dieser behandelte zwei Personen mit Reizungen der Augen und Atemwege und hatte den Verdacht, dass dies auf ein Austritt von Chlor zurückzuführen sei.
Weiterhin wurde der Feuerwehr mitgeteilt, das im Spaßbadbereich eine Pool Party stattfindet, die zu diesem Zeitpunkt noch gut besucht war.
Aufgrund der Meldung Chlorgas wurde nach Rückfrage bei der Leitstelle die „Messgruppe Süd“ des Fachzug V „Gefahrgut“ hinzualamiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde die Halle bereits durch Security-Kräfte und Veranstalter geräumt, dadurch kamen den Einsatzkräften viele Personen entgegen, teilweise nur in Badesachen.
Nach einer ersten Lageerkundung wurde der Verdacht zunächst nicht bestätigt, das Chlorgas freigesetzt wurde. Nach der Räumung ( die durch alkoholisierte Personen erschwert wurde ) wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Sachsa und des Gefahrgutzuges Messungen durchgeführt. Der Verdacht auf eine Freisetzung von Chlor konnte auch hiernach nicht bestätigt werden.
Der Einsatz konnte nach einer Stunde beendet werden und die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Bad Sachsa 20 Einsatzkräfte:
TLF 16, LF 8, ELW und Dekon-P
Fachzug V „Gefahrgut“12 Einsatzkräfte:
LF 16/12 Bad Lauterberg, MTW Bartolfelde und Herzberg
2 RTW
1 NEF
Polizei