Presseberichte KFV-OHA
Spendenübergabe in Herzberg
Weihnachtsgruß
Weißt du noch?
Wohl jedes Jahr zur Weihnachtszeit
denk ich so gern zurück
an meine schöne Kinderzeit,
an eine Zeit voll Liebe und Glück
Die schönsten Lieder haben wir gesungen.
Unsere Stimmen waren noch hell und rein!
Wie schön und zart haben sie geklungen!
Ach, könnt es noch einmal wie früher sein!
Wie schön wars dann auch, wenn Licht um Licht
am Weihnachtsbaume brannte nieder.
Ganz langsam, man bemerkte es nicht.
Ach, kämen die Stunden doch einmal wieder!
Die Erinnerung kann uns niemand nehmen.
Und leben wir auch in ganz anderer Zeit
Wir können neu Freude und Freundschaft erleben,
wenn wir zum Verstehen sind immer bereit.
Liebe Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden, liebe Bürgerinnen und Bürger,
das Jahr 2016 neigt sich dem Ende entgegen und es ist Zeit einmal auf das abgelaufene Jahr zurückzublicken. Die Fusion der bisherigen Landkreise Osterode und Göttingen bildete hier einen großen Schwerpunkt. Aber auch viele andere Themen haben uns nicht zur Ruhe kommen lassen. Viele Dinge wurden geregelt, einige gilt es noch zu bewältigen. Es gab Ereignisse, welche nicht vorhersehbar waren und uns überrascht haben. Insgesamt betrachtet haben die Feuerweh-ren die an sie gestellten Aufgaben erfüllt. Das Jahr 2017 startet mit Veränderungen. So haben wir einen neuen Kreisbrandmeister, zwei neue stellvertretende Kreisbrandmeister und einen Abschnittsleiter mit Vertreter für den neu gebildeten Abschnitt Nord des Landkreises Göttingen.
Ich bin mir sicher, dass sich alles einspielen wird und wir uns voll und ganz unserer Hauptaufgabe widmen können.
Ich bedanke mich bei allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden recht herzlich für die gute Zusam-menarbeit und wünsche euch und euren Familien ein be-sinnliches Weihnachtsfest, einen ruhigen Jahreswechsel und für das Jahr 2017 alles erdenklich Gute.
Herzlichst
Thomas Schulze
Stellvertretende Vorsitzender
des Kreisfeuerwehrverband Osterode am Harz
Keine Feuerwerk in Osterodes historischer Altstadt
Brandschutz: Keine Böller und Raketen in Osterodes historischer Altstadt
Stadt Osterode am Harz, den 19. Dezember 2016
Feuerwerke sind in der historischen Altstadt von Osterode am Harz tabu. Nach der Gefahrenabwehrverordnung der Stadt dürfen pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 dort auch am 31. Dezember und am 1. Januar nicht abgebrannt werden. Dazu zählen z.B. Raketen, Schwärmer, Feuertöpfe und Knallkörper. Das Gebiet ist begrenzt auf den Bereich zwischen der Bahnlinie, der Söse sowie der sogenannten „Osttangente“ der B 241.
Ziel ist es, in der historischen Altstadt die Brandgefahr zu verringern. Denn die Osteroder haben sehr schlechte Erfahrungen mit Feuerwerk in der historischen Bausubstanz: In der Silvesternacht 1998/1999 lösten Feuerwerkskörper einen Großbrand aus. Mehrere Häuser der Sösestadt brannten aus oder wurden schwer beschädigt. Als eine der ersten Städte Niedersachsens entschlossen sich die Verantwortlichen damals, das Abbrennen im Zentrum zu verbieten. Auch in vielen anderen Städte gibt es inzwischen vergleichbare Regelungen. Probleme gibt es mit der Einhaltung des Verbots nicht, es wird von den Osterodern und den Silvesterbesuchern akzeptiert. Nur in wenigen Fällen kam es bisher zu Verstößen. Hinweise auf die Regeln und Ermahnungen reichten aber aus, Bußgelder mussten nicht verhängt werden.
Allgemein wenig bekannt ist indes die Tatsache, dass es Abbrennverbote auch ohne ausdrückliche behördliche Anordnung ohnehin in bestimmten Bereichen gibt. So dürfen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Kinder- oder Altersheimen und von Fachwerkhäusern generell keine Böller und Raketen gezündet werden. Das ist in der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz geregelt. Stadtsprecher Karl-Heinz Löwe weist noch auf einen anderen Umstand hin: „Feiern und Böller zünden, wo es erlaubt ist, ist das Eine. Das Andere ist aber, nach der Party den Besen zu schwingen und die Hinterlassenschaften wieder zu beseitigen – diese Reinigungspflicht ist offenbar nicht ausreichend bekannt.“
Klaus Hattenbauer bleibt stellv. Ortsbrandmeister auf Marke
Klaus Hattenbauer bleibt stellvertretender Ortsbrandmeister in Marke
Florian Bruns als Riefensbeeker Ortsbrandmeister verabschiedet
Stadt Osterode am Harz, 15. Dezember 2016
Klaus Hattenbauer heißt der alte und neue stellvertretende Ortsbrandmeister im Ortsteil Marke. Der Erste Hauptlöschmeister nahm gestern die Ernennungsurkunde von Bürgermeister Klaus Becker entgegen. Es ist seine zweite Amtszeit als Ehrenbeamter der Stadt.
Hattenbauer hat langjährige Erfahrungen im Brandschutz: Schon seit mehr als 31 Jahren ist er Wehrmitglied, zunächst in der Freiwilligen Feuerwehr Nienstedt, wo er Funktionen als Jugendfeuerwehrwart und stellvertretender Gruppenführer innehatte. Auch die Aufgabe des Nienstedter Jugendfeuerwehrwartes hat der 58jährige wahrgenommen. Anfang 1995 trat Hattenbauer in die Freiwillige Feuerwehr Marke über. Dort übernimmt er bereits seit Ende 2010 Verantwortung als stellv. Ortsbrandmeister. Darüber hinaus engagiert sich Klaus Hattenbauer sowohl im Kreisjugendfeuerwehrausschuss und als amtierender Stadtsicherheitsbeauftragter. Dabei sind es nicht nur die ehrenamtlich übernommenen Funktionen, für die der erfahrene Feuerwehrmann seine Freizeit zum Wohle der Allgemeinheit einsetzt. Die zahlreiche Lehrgänge, die auf die Aufgaben vorbereiten, wurden von ihm in der Freizeit absolviert. Becker wünschte weiterhin stets eine glückliche Hand bei den zu treffenden Entscheidungen – sei es im Einsatz oder bei den unvermeidlichen Verwaltungsaufgaben in der Funktion.
Auf dessen eigenen Wunsch hat Becker Florian Bruns aus dem Amt des Ortsbrandmeisters der Riefensbeek-Kamschlackener Wehr entlassen. Berufliche Gründe haben Bruns dazu veranlasst. Der Oberlöschmeister hatte die Funktion im April 2014 übernommen. Seit 1991 ist er Mitglied der Wehr und hatte sich zuvor schon ab 2001 als Jugendfeuerwehrwart und ab 2012 als Gerätewart in den Dienst der Allgemeinheit gestellt. Daher bedankte sich der Verwaltungschef für Bruns‘ Einsatz, den er über viele Jahre gezeigt hat und noch zeigen wird. Denn Bruns wird der Wehr auch künftig zur Verfügung stehen. Er zeigte Verständnis für den Schritt: „Es ist schwer, Beruf und Funktion unter einen Hut zu bringen.“

vlnr: Riefensbeeks Stellv. Ortsbrandmeister Karsten Loose, Florian Bruns, Bürgermeister Becker, Klaus Hattenbauer,
Stv. Stadtbrandmeister Reiner Wode und Fachdienstleiter Wieland Mücke.