Presseberichte KFV-OHA
Tödlicher Verkehrsunfall auf der B27
Schwerer Verkehrsunfall auf der B27 am "Auekrug"
(27.04.2016, Herzberg, MH) Am Mittwoch wurde die Feuerwehr Herzberg gegen 22:00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf die B27 Richtung Göttingen alarmiert. Auf der Kreuzung am „Auekrug“ waren zwei PKW kollidiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde festgestellt, dass keiner der Insassen in den Fahrzeugen eingeklemmt war. Wären sich der Rettungsdienst um den Insassen eines der Unfallfahrzeuge kümmerten kam jegliche Hilfe für den Fahrer des zweiten PKW zu spät.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen den Verkehr ab und leuchtete die Unfallstelle für die Arbeit des Rettungsdienstes sowie die Unfallaufnahme der Polizei aus. Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die B27 für den Verkehr voll gesperrt werden. Die an der Unfallstelle eintreffenden Angehörigen wurden durch einen Mitarbeiter der Notfallseelsorge betreut.
Gegen 0:45 Uhr konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet werden.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg: 30 Einsatzkräfte mit HLF 20, TLF 16/25, ELW und MTW
Rettungsdienst: 8 Einsatzkräfte mit Rettungswagen aus Herzberg, Osterode und Gieboldehausen sowie der Notarzt aus Bad Lauterberg.
Polizei: 4 Beamten mit 2 Streifenwagen
Notfallseelsorge: 1 Pastor aus Herzberg
Schornsteinbrand in Gittelde


Brandschutzerziehung in der Grundschule
Grundschüler besuchen Feuerwehr
"Wie viel wiegt die Schutzausrüstung eines Feuerwehrmitglieds? Wie lang ist ein Feuerwehrschlauch? Musstet ihr schon mal eine Katze vom Baum retten?" Diese und viele weitere Fragen konnten den interessierten Kindern der Klassen 3a und 3b der "Grundschule am Kaisergarten" im Rahmen eines Brandschutzerziehungstages beantwortet werden. Schier unendlich schien der Wissensdurst der Kinder zu sein, den es zu stillen galt.
Aber nicht nur zuhören, sondern auch mitmachen wurde groß geschrieben bei diesem etwas anderen Unterricht im und am Gittelder Feuerwehrhaus: So begutachteten die aufmerksamen Kids die persönliche Schutzausrüstung, insbesondere das Atemschutzgerät, ausgiebig. Sogar eine Atemschutzmaske konnte dabei "anprobiert" werden. Und nicht nur das - von der Möglichkeit eine Kostprobe der Luft aus der Atemluftflasche zu nehmen, wurde reichlich Gebrauch gemacht. Ergänzend wurde den kleinen ABC-Schützen die Verwendung und der Nutzen einer Brandfluchthaube näher gebracht und in der Praxis geprobt.
Brandschutz anstelle von Deutsch und Mathe auf dem Stundenplan
Bei den Übungen und Vorführungen zu den richtigen Verhaltensregeln im Falle eines Brandes und in anderen Notsituationen, zu Hause wie auch in der Grundschule, waren alle Schülerinnen und Schüler mit viel Eifer und Spaß, aber auch mit dem nötigen Ernst, dabei. Das richtige Absetzen eines Notrufes durfte ebenso wenig fehlen, wie das Aufzeigen vom lebensrettenden Einsatz, mittlerweile gesetzlich vorgeschriebener, Rauchmelder im eigenen Kinderzimmer und der Wohnung.
Zur weiteren Erkundung stand dann noch das Tanklöschfahrzeug vor der Fahrzeughalle bereit. Wichtige Ausrüstungsgegenstände und ihre Funktion sorgten für staunende Gesichter. Egal ob Strahlrohre und Schläuche zum Feuerlöschen oder Geräte zur Technischen Hilfeleistung, das Interesse der Drittklässler war ungebremst.
Überraschung zum Abschied
Zum Abschluss konnten alle Kinder eine kleine Belohnung für ihre tolle Mitarbeit entgegennehmen: Ein Heft, mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Osterode am Harz zur Verfügung gestellt, in dem alle angesprochenen Themen noch einmal selbstständig nachgelesen und spielerisch vertieft werden können. Somit war ein aufregender Tag schneller vorbei, als von allen Teilnehmern gewünscht.
Gepflegte Freundschaft
Der Besuch der dritten Klassen ist eine tolle ‚Tradition‘, die bereits seit vielen Jahren mit Freude zwischen Grundschule und Ortsfeuerwehr gepflegt wird. In dieser Klassenstufe wird das Thema "Feuerwehr und Brandschutz" von den Lehrkräften gemeinsam mit den Kindern erarbeitet und zusammen mit den Brandschutzerziehern vertieft. Sowohl praxisnah als auch theoretisch werden die Schülerinnen und Schüler im Verhalten bei Bränden und anderen Notsituationen eingewiesen.
Mehrere Brandeinsätze in Bad Sachsa und Neuhof
(NK) Am Freitag, den 8. April wurden die Feuerwehren Bad Sachsa und Neuhof um 21:18 Uhr zu einem Strohballenbrand nahe des Bahndamms zwischen Neuhof und Bad Sachsa alarmiert. Passanten hatten den Brand entdeckt und die Feuerwehrleute, welche sich während eines Übungsdienstes am Feuerwehrhaus aufhielten, darauf aufmerksam gemacht.
Trotz des schnellen Eintreffens der Einsatzkräfte, standen die ca. 50 Rundballen auf einem Feld bereits im Vollbrand. Der Brand wurde über mehrere C-Strahlrohre mit dem Löschmittel „Netzwasser“ bekämpft. Mit Hilfe eines Traktors wurden die Strohballen auseinander gezogen und restlos abgelöscht. Im Einsatz waren 23 Einsatzkräfte der Neuhofer Wehr mit LF 10/12, RW 2, MTW , 30 Einsatzkräfte aus Bad Sachsa mit ELW 1, TLF 8W, TLF 16/25, LF 8 und GW-L1 sowie ein Streifenwagen der Polizei. Die Höhe des Sachschadens steht beträgt ca. 4.000,00 EUR gemäß Aussage der Polizei. und Personen wurden jedoch nicht verletzt. Als Brandursache ist eine Selbstentzündung des Strohs ausgeschlossen, daher wird von Brandstiftung ausgegangen. Der Einsatz war mit Nachbereitung um kurz vor 2:00 Uhr in der Nacht beendet.
Nachdem die Feuerwehr Bad Sachsa am Folgetag gegen 11:00 Uhr schon einmal die Einsatzstelle angefahren musste, um zwei Strohballen abzulöschen, wurden die Feuerwehren Bad Sachsa und Neuhof am Nachmittag gegen 16:30 Uhr erneut alarmiert, da wieder ca. 10 bis 15 Strohballen an der Einsatzstelle brannten. Wieder wurde mit mehreren Strahlrohren und Netzwasser das Feuer bekämpft und ein Traktor zog die Strohballen auseinander. Der Einsatz dauerte ca. 2,5 Stunden.


