Presseberichte KFV-OHA
Drei Alarmierungen für die Feuerwehr Herzberg
(21.07.2021, Herzberg, MH) Am Mittwoch wurde die Feuerwehr Herzberg gegen 12:00 Uhr zu einem Brandeinsatz alarmiert. Am Parkplatz des historischen Welfenschlosses hatten Spaziergänger einen brennenden Baum gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde ein Schwelbrand in einem alten, innen hohlen Baum zwischen Parkplatz und Fußweg vorgefunden. Das Feuer wurde mittels eines C-Rohrs gelöscht. Um an die betroffenen Stellen zukommen musste mit einem Einreißhaken und einer Axt Teile des abgestorbenen Holzes entfernt werden.
Aufgrund der an der Einsatzstelle gefundenen Spuren hat die Polizei Herzberg die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Gegen 16:15 Uhr fuhr die Feuerwehr erneut die Einsatzstelle an. Anwohner hatten erneut eine starke Rauchentwicklung aus dem betroffen Baum gemeldet. Um das erneut aufgeflammte Feuer in dem teilweise morschen Stamm löschen zu können, musste der Baum von einer Fachfirma gefällt werden.
Bereits gegen 11:00 Uhr war die Feuerwehr Herzberg zu einer Personensuche am Juessee alarmiert worden. Die Polizei hatte persönliche Gegenstände einer seit dem Vorabend vermissten Person in Ufernähe gefunden. Glücklicherweise wurde die Person noch vor dem Ausrücken der Feuerwehr von Familienangehörigen wohlauf aufgefunden.

Kinderfeuerwehr Herzberg erhält neue Jacken
Große Freude bei den Löschzwergen in Herzberg, Kinderfeuerwehr erhält neue Jacken
Große Freude bei den „Löschzwergen“ und dem Betreuerteam der Kinderfeuerwehr Herzberg am vergangenen Samstag. Die Mädchen und Jungen konnten neue, von der Stadt Herzberg beschaffte Kinderfeuerwehrjacken in Empfang nehmen und das erste Mal anprobieren. Die eigentliche für das 10-jährige Jubiläum der Kinderfeuerwehr im letzten Jahr geplante Übergabe musste pandemiebedingt verschoben werden. Umso glücklicher waren die Kinder nun die Jacken in Gegenwart von Bürgermeister Lutz Peters zu erhalten. Auch Stadtbrandmeister Gerd Herrmann zeigt sich erfreut, dass die noch unter dem ehemaligen Fachbereichsleiter Wolfgang Nünemann in die Wege geleitete Beschaffung jetzt realisiert werden konnte.
Ebenfalls bei der Übergabe anwesend war auch Frank Uhlenhaut vom Kommunal- und Qualitätsmanagement der Harz Energie. Er hatte aus dem Ehrenamtsfonds des Energieversorgers ein besonderes Geschenk mitgebracht. Dieser unterstützt die Arbeit der Kinderfeuerwehr mit einem Betrag von 600,00 Euro. Das Geld soll für die Beschaffung von weiterer Bekleidung und Spielgeräten für die Kinderfeuerwehr verwendet werden, so Kinderfeuerwehrwartin Angelina Zier.
Stadtbrandmeister Gerd Herrmann, Frank Uhlenhaut, Kinderfeuerwehrwartin Angelina Zier, Bürgermeister Lutz Peters
Die Mädchen und Jungen der Kinderfeuerwehr Herzberg mit den neuen Jacken sowie Betreuer und Gäste
Spendenübergabe Jugendfeuerwehr Bad Sachsa
Kreisfeuerwehrbereitschaft zurück aus Hochwassereinsatz
Pressemitteilung des Landkreises Göttingen
Hochwasser-Einsatz der Kreisfeuerwehr des Landkreises Göttingen
Rückkehr aus 48-Stunden-Einsatz: Mehr als 500 Gebäude leergepumpt
Die Kreisfeuerwehr Göttingen ist zurück aus dem Einsatz in den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen. Seit Samstagmorgen hatten die Frauen und Männer aus dem Landkreis dabei geholfen, in Leverkusen überflutete Gebäude leer zu pumpen, Gebäude zu evakuieren und von der Energieversorgung angeschnittene Häuser zu kontrollieren. Zusätzlich wurde die Feuerwehr Leverkusen, die von Beginn der Katastrophe im Einsatz war, entlastet; die Kreisfeuerwehr Göttingen hatte für 24 Stunden die Aufgaben der örtlichen Feuerwehr übernommen.
Der Konvoi mit 37 Fahrzeugen traf in mehreren Marschgruppen am heutigen Montagnachmittag wieder an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Katzenstein ein. Er wurde dort von Kreisrätin Marlies Dornieden, Dezernentin für Bevölkerungsschutz beim Landkreis Göttingen, und Verantwortlichen der Kreisverwaltung in Empfang genommen.
„Es war ein anstrengender, mit Blick auf das Ziel aber ein gelungener Einsatz“, berichtete Kreisbrandmeister Volker Keilholz. 521 Einsatzstellen seien abgearbeitet und an die örtlichen Behörden übergeben worden. „Das Ausmaß der Zerstörung im Hochwassergebiet ist erschreckend und das belastet uns auch. Aber wir hatten eine Aufgabe zu erfüllen und mussten das ausblenden.“
Die Menschen vor Ort seien den Einsatzkräften mit großer Dankbarkeit begegnet und hätten sie mit Essen und Getränken versorgt; deshalb sei die Stimmung trotz der Belastung konzentriert und gut gewesen, zog er Bilanz. Der Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen und der Leiter der städtischen Berufsfeuerwehr habe den Göttinger Einsatzkräften ausdrücklich für die professionelle Unterstützung gedankt, überbrachte er deren Grüße.
„Unsere Kameradinnen und Kameraden sind wohlbehalten zurück. Das ist zunächst das Wichtigste“, sagte Kreisrätin Marlies Dornieden. „Anhand der Lagemeldungen und Gespräche konnte ich kontinuierlich verfolgen, dass der Einsatz konsequent geführt und die Aufgaben professionell abgearbeitet wurden. Ausbildungsstand, körperliche Verfassung und Ausstattung der eingesetzten Kräfte sind gut. Das sage ich mit großem Respekt gegenüber allen eingesetzten Kräften und auch ein wenig Stolz“, so Dornieden.
Ausdrücklich dankte sie den Arbeitgebern der Feuerwehrkameradinnen und -kameraden in der Region, die deren ehrenamtlichen Einsatz unterstützten. Jetzt gelte es, dass Personal und Material möglichst schnell wieder einsatzbereit seien. „Der Brand- und Katastrophenschutz im Kreisgebiet war zu jeder Zeit gewährleistet. Auch für weitere Hilfeersuchen anderer Landkreise stehen wir grundsätzlich bereit“, fügt sie hinzu.
Im Hochwassergebiet im Einsatz war die Kreisfeuerwehrbereitschaft III unter Führung von Kreisbrandmeister Volker Keilholz, Abschnittsleiter Christian Wille und Bereitschaftsführer Thomas Domeyer. Sie wurde ergänzt durch spezialisierte Kräfte, Fahrzeuge und Ausstattung weiterer Feuerwehren und der Feuerwehrtechnischen Zentrale. Spezialpumpen und Schläuche, aber auch Versorgungs- und Kommunikationskomponenten sowie Rettungskräfte der Johanniter Unfallhilfe gehören zur erweiterten Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises. Drei Einsatzkräfte wurden leicht verletzt, konnten aber durch eigene Sanitäter versorgt werden. Im Einsatzraum wurden Ihnen weitere Kräfte der Feuerwehr Braunschweig, des Technischen Hilfswerks und der Bundeswehr unterstellt.
