Presseberichte KFV-OHA
Feuerwehren aus dem Altkreis Osterode im Einsatz in Leverkusen
Update 19.07.2021: Die Kräfte befinden sich auf dem Rückweg und werden am Nachmittag an der FTZ Katzenstein eintreffen.
(17.07.2021) Die Kreisfeuerwehrbereitschaft des Ehemaligen Landkreises Osterode befindet sich seit Freitag im Einsatz im Katastrophengebiet in Nordrhein-Westfalen im Bereich der Stadt Leverkusen.
Die eingesetzte Bereitschaft wurde um Kräfte der Feuerwehren Adelebsen, Bovenden, Gieboldehausen und Staufenberg sowie der Feuerwehrtechnischen Zentrale und des Bevölkerungsschutzes ergänzt.
In der Stadt Leverkusen wurden die Kräfte u.a. in den vom Hochwasser betroffenen Stadteilen Opladen und Schlebusch eingesetzt um mit Wasser und Schlamm vollgelaufenen Keller und Tiefgaragen leezupumpen.
Hier die Pressemeldung des Landkreises Göttingen.
Hochwasser-Einsatz der Kreisfeuerwehr des Landkreises Göttingen
Hilfeersuchen der betroffenen Bundesländer
Die Kreisfeuerwehr Göttingen unterstützt den Kampf gegen das Hochwasser in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Der Konvoi mit 164 Einsatzkräften unter Führung von Kreisbrandmeister Volker Keilholz hatte sich um Mitternacht in Marsch gesetzt, um am heutigen Samstagvormittag zusammen mit Feuerwehrkräften aus Braunschweig im Einsatzraum in Leverkusen den Betroffenen Hilfe zu leisten.
Kreisrätin Marlies Dornieden, Dezernentin für den Bevölkerungsschutz, hatte die Einsatzkräfte in der Nacht an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Katzenstein verabschiedet. Zunächst wurde auf Bitten von Kreisrätin Dornieden eine Schweigeminute eingelegt, um der Verstorbenen einschließlich der Feuerwehrkameraden zu gedenken. „Die Lage in den Hochwassergebieten ist dramatisch. Ihr Einsatz hilft Menschen in höchster Not und schützt das Leben vieler Betroffener“, machte sie deutlich. Nach dem Hilfeersuchen der betroffenen Bundesländer an Niedersachsen sei die Kreisfeuerwehr des Landkreises Göttingen als eine von vier Bereitschaften landesweit um Unterstützung angefragt worden. „Das zeigt das Vertrauen in Ihre Ausbildung, Professionalität und ihr Engagement“, machte Dornieden den Einsatzkräften Mut.
Zugleich gab sie ihrer Sorge um ihr Wohlergehen Ausdruck. „Es sind Feuerwehrkameraden in diesem Hochwasser ums Leben gekommen. Das ist tragisch und zeigt, wie gefährlich dieser Einsatz ist. Passen Sie auf sich auf, kommen Sie gesund nach Hause zurück!“, gab Dornieden ihnen mit auf den Weg. Ein Führungsstab von Kreisfeuerwehr und Kreisverwaltung hatte seit Donnerstagabend den Einsatz vorgeplant, um neben der geforderten Einsatzautarkie auch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen aufgrund der Covid-19 Pandemie zu gewährleisten.
Im Hochwassergebiet im Einsatz ist die Kreisfeuerwehrbereitschaft III unter Führung von Abschnittsleiter Christian Wille sowie spezialisierte Kräfte, Fahrzeuge und Ausstattung weiterer Feuerwehren und der Feuerwehrtechnischen Zentrale. Spezialpumpen und Schläuche, aber auch Versorgungs- und Kommunikationskomponenten sowie Rettungskräfte der Johanniter Unfallhilfe gehören zur erweiterten Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises. Sie ist auf einen 48-Stunden-Einsatz eingerichtet.

PKW auf Dach auf der B243
kam auf dem rechten Fahrstreifen, entgegen der Fahrtrichtung Osterode, zum Liegen.


Rauchentwicklung im Kindergarten
(17.06.2021, Herzberg, MH) Am Donnerstag wurde die Feuerwehr Herzberg gegen 13:30 Uhr mit dem Stichwort „Kabelbrand“ zu einer Rauchentwicklung in einen Kindergarten in der Hindenburgstraße alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte in einem Gruppenraum im Erdgeschoss eine Verrauchung festgestellt werden. Der Kindergarten war zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig evakuiert, die Kinder hatten mit Ihren Betreuern das Gebäude verlassen.
Der ebenfalls eintreffende Notarzt nahm vorsichtshalber die Kinder sowie die Erwachsenen in Augenschein, konnte hierbei glücklicherweise feststellen, dass niemand verletzt wurde.
Da kein offenes Feuer vorgefunden wurde, kontrollierte die Feuerwehr die Beleuchtung und Elektrik in dem betroffenen Gruppenraum. Die abgehängten Decken wurden geöffnet und mit einer Wärmebildkamera nach dem Grund für die Rauchentwicklung gesucht. Hierbei stellte sich heraus, dass lediglich ein defekter Scheinwerfer ursächlich für den Rauch und den Geruch war.
Der Einsatz am Kindergarten konnte somit gegen 14:15 Uhr beendet werden.
Dies war bereits der 2. Alarm am Donnerstag für die Feuerwehr Herzberg. Bereits gegen 10:55 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb in der Andreasberger Straße gerufen. Der Einsatz konnte bereits vor Ausrücken aus dem Feuerwehrhaus abgebrochen werden, da es sich lediglich um einen Testalarm bei Wartungsabreiten gehandelt hatte, welcher versehentlich zur Leitstelle nach Göttingen übertagen wurde.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg: 22 Einsatzkräfte mit HLF20, LF20, TLF 16/25, DLK 23/12, ELW
Rettungsdienst: 5 Einsatzkräfte mit Rettungswagen und Notarzt

Vermeindlicher Zimmerbrand in Herzberg
(15.06.2021, Herzberg, LG) Am Dienstagabend gegen 21:10 Uhr wurde die Feuerwehr Herzberg mit dem Alarmstichwort "Zimmerbrand - brennt im Dachgeschoss" alarmiert. Bei Eintreffen des ersten Fahrzeuges wurden parallel zur Erkundung des Gruppenführers ein Löschangriff vor der Haustür aufgebaut. Die Drehleiter stellte die Anleiterbereitschaft zum Objekt her. Entgegen der ersten Meldung wurde weder Brandrauch noch offenes Feuer festgestellt. Lediglich Brandgeruch war in einem Raum wahrnehmbar. Bei der Suche nach heißen Stellen mittels WBK wurde an einem elektrischen Dimmer für die Deckenbeleuchtung 130°C festgestellt. Der betroffene Bereich wurde stromlos geschaltet und der Dimmer ausgebaut.
Der Einsatz konnte nach ca. 35 Minuten beendet werden.