(09.01.2020, LK Gö Nord, MH) Zum ersten Dienst im neuen Jahr trafen sich die Mitglieder des Gefahrgutzuges des Abschnitts Nord am Donnerstag in der FTZ Katzenstein.

Als Gast an diesem Abend konnte stellv. Zugführer Ingo Wiegmann Herrn Dollberg von der Firma „Iturri“ begrüßen. Die Firma „Iturri“ (ehem. Schmitz) aus dem Nordrhein-Westfälischen Wilnsdorf ist  Aufbauhersteller von Einsatzfahrzeugen und Abrollbehälter für die Bereiche CBRN / Gefahrstoff und Einsatzleitung.

In seinem Vortrag informierte Herr Dollberg über die Normänderungen der letzten Jahre im Bereich Gefahrgut.

Betroffen von den Änderungen sind sämtliche stromführende Gerätschaften, sowie die Materialien von sämtlichen Ausrüstungsgegenständen, die mit dem Gefahrstoff in Berührung kommen. Die Übernahme von vorhandenen Gerätschaften auf neue Fahrzeuge ist somit größtenteils nicht mehr möglich. Ebenfalls neu in der Norm enthalten ist eine Gefährdungsbeurteilung.

Weiterhin stellte Herr Dollberg die Möglichkeiten von Gerätewagen und Abrollbehältern vor. Er ging hierbei explizit auf die jeweiligen Vor- und Nachteile  der einzelnen technischen Lösungen ein und gab den Anwesenden Hinweise, worauf bei einer eventuellen Beschaffung zu achten ist. So benötigt ein Abrollbehälter mit 6,90 m Länge ein Trägerfahrzeug von 26 Tonnen und eine Aufstellfläche an der Einsatzstelle von mindestens 6 m x 14 m um die Gerätschaften am AB entnehmen zu können.

Im Anschluss nutzen die Mitglieder des Fachzugs die Möglichkeit Fragen zu stellen und einzelne Ausrüstungsgegenstände persönlich in Augenschein zu nehmen.

Auch im neuen Jahr treffen sich die Mitglieder des Fachzuges Gefahrgut Nord alle 3 Wochen zum Ausbildungsdienst an der FTZ in Katzenstein. Interessierte Kameraden sind jederzeit gerne Willkommen. Die nächsten beiden Ausbildungsdienste finden am 30.01. und 20.02 jeweils um 19:00 Uhr statt. Dienstplan siehe unten

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(04.01.2020) Am Samstag wurde die Feuerwehr Herzberg gegen 21:20 Uhr erneut zu einem Gewerbebetrieb in den Stadtteil Aue alarmiert. Aufmerksame Mitarbeiter einer benachbarten Firma hatten Rauch auf dem Betriebsgelände bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Nachdem beim Eintreffen der ersten Kräfte eine massive Rauchentwicklung in einer der Halle bestätigt werden konnte, wurden die Feuerwehren aus Lonau, Pöhlde, Scharzfeld und Sieber zur Einsatzstelle nachgefordert. Ebenso wurde zur Eigensicherung der Einsatzkräfte die DRK Bereitschaft aus Bad Lauterberg alarmiert.

Nachdem sich die Einsatzkräfte Zugang zur betroffenen Halle verschafft hatten wurde diese von einem Trupp unter Atemschutz abgesucht. Als Ausgangspunkt der Rauchentwicklung konnte ein technischer Defekt an einer Maschine lokalisiert werden.

Die Maschine wurde daraufhin stromlos geschaltet und die Halle anschließend mit zwei Hochdrucklüftern belüftet. Nachdem die Einsatzstelle an Verantwortliche der Firma übergeben wurde, konnten der Einsatz gegen 23:00 Uhr beendet werden.

Insgesamt waren 112 Einsatzkräfte der Feuerwehren der Stadt Herzberg sowie der DRK Bereitschaft im Einsatz.

Am Freitag wurde die Feuerwehr Herzberg gegen 13:15 Uhr zu einem Gefahrgutunfall zu einem Betrieb in den Stadtteil Aue gerufen. 

Im dortigen Industriegebiet wurden beim Abladen zwei Säcke einer Palette mit 25 kg Gefahrstoffgebinden beschädigt. Der Fahrer des LKW wurde durch Einatmen des pulverförmigen Stoffs verletzt. Er wurde vor Ort durch den Rettungsdienst betreut und zur weiteren Behandlung in die Klinik Herzberg transportiert.

Die beschädigten Säcke wurden von Einsatzkräften unter Atemschutz in Fässern gesichert, die betroffenen Paletten anschließend entladen und an den Verantwortlichen der Firma übergeben.

Während der Bergungsarbeiten der Feuerwehr musste aus Sicherheitsgründen eine angrenzende Straße gesperrt werden.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg: 24 Einsatzkräfte mit HLF20, LF20, TLF16/25, ELW
Rettungsdienst: 2 Einsatzkräfte mit Rettungswagen
Polizei: 2 Beamte mit Streifenwagen

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Am Mittwoch den 11.12. wurden die Feuerwehren Sieber und Herzberg gegen 22:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Landesstraße 521 zwischen den beiden Orten gerufen. Kurz vor dem Hotel Paradies waren auf Schneeglatter Fahrbahn drei Autos verunfallt. Da glücklicherweise bei dem Zusammenstoß niemand eingeklemmt wurde, sicherten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle ab und betreuten die Beteiligten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Drei Personen wurden anschließend zur weiteren Untersuchung mit dem Rettungswagen in die Klinik nach Herzberg gebracht. Bereits am Vormittag war die Feuerwehr Herzberg auf die B27 Richtung Auekrug gerufen worden. Autofahrer hatten dort einen, am Straßenrand sitzenden, verletzten und desorientierten Greifvogel gemeldet. Das verletzte Tier wurde vorsichtig eingefangen und zum Tierarzt transportiert. Leider musste der Greifvogel dort aufgrund seiner schweren Verletzungen eingeschläfert werden.

Gegen 20:15 Uhr am Freitagabend wurden die Einsatzkräfte auf die B243 gerufen, an der Tankstelle am Ortseingang aus Richtung Bad Lauterberg sollte ein PKW brennen. Nachdem vor Ort kein brennendes Fahrzeug gefunden werden konnte, wurde die Kraftfahrstraße in Richtung Bad Lauterberg abgesucht. Eine Nachfrage der Leitstelle beim Anrufer ergab, dass nicht die Tankstelle in Herzberg, sondern die Tankstelle gleicher Marke an der B243 in Osterode gemeint war. Somit konnte der Einsatz in Herzberg nach wenigen Minuten beendet werden.

 Zwei Rollstuhlfahrer benötigten am Samstag gegen 17:00 Uhr Hilfe am Bahnhof in Herzberg. Aufgrund eines defekten Fahrstuhls auf der Seite des Bahnhofsgebäudes konnten sie die Fußgängerunterführung unter den Gleisen nicht mehr verlassen. Mit vereinten Kräften befreiten mehrere Einsatzkräfte die beiden, indem die Personen samt ihrer Rollstühle die Treppe hochgetragen wurden. Auch hier war der Einsatz nach wenigen Augenblicken abgeschlossen.

Mit dem Stichwort "Motorengeräusche in verschlossener Garage" wurden die Feuerwehr in der Nacht zum Sonntag gegen 1:20 Uhr  in die obere Sieberstrasse alarmiert. Nachdem von der zuerst an der Einsatzstelle eingetroffenen Polizei keine Feststellung gemacht wurde, konnte die Anfahrt zum Einsatzort abgebrochen werden.

Ein angebrannter Toast in einer Seniorenresidenz in der Fabrikstraße löste am Montag gegen 9:12 Uhr zuerst die Brandmeldeanlage aus und anschließend die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf den Plan. Glücklicherweise war der Toaster beim Eintreffen von Selbst erloschen, die Feuerwehr kontrollierte mit Hilfe der Wärmebildkamera ohne weiteren Befund die Einsatzstelle.

Weiter ging es am Dienstag um 11:30 Uhr. Grund der Alarmierung war der geplatzte Motor eines LKW an der Kreuzung am Englischen Hof. Aufgrund des technischen Defekts verlor das Fahrzeug mehrere Liter Kraftstoff und Betriebsmittel. Auslaufender Kraftstoff wurde mit Hilfe einer Schuttmulde aufgefangen und mit Bindemittel die Fahrbahn abgestreut. Nachdem die Einsatzstelle der Straßenmeisterei übergeben wurde, übernahm eine Fachfirma die weiteren Reinigungsarbeiten.

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