Presseberichte KFV-OHA
DFV - Sicherheitstipps zum Schutz der trockenen Natur
| Berlin – Trockene Vegetation und hohe Temperaturen: Bei den aktuellen Witterungsverhältnissen genügt in vielen Bereichen Deutschlands bereits eine fahrlässig weggeworfene, glimmende Zigarette, um die Natur in Brand zu setzen. „Vegetationsbrände können sich rasend schnell ausbreiten“, warnt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). „In den vergangenen Tagen sind viele Feuerwehren bereits bei Waldbränden im Einsatz gewesen – häufig ehrenamtlich aus ihrer Freizeit oder dem Beruf heraus. Für dieses Engagement danke ich!“, ergänzt Ziebs |
Der Deutsche Feuerwehrverband gibt fünf Tipps zum Vermeiden von Bränden:
- Werfen Sie keine Zigaretten oder andere brennende Gegenstände in die Natur – erst recht nicht aus dem Fahrzeug! Schnell kommt es zu einem Böschungsbrand an Autobahnen und anderen Straßen.
- Lassen Sie niemals Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen stehen. Es besteht die Gefahr, dass sich die Vegetation daran entzündet. Dies betrifft neben allen Modellen mit am Fahrzeugboden liegenden Katalysatoren (viele Pkw mit Otto-Motoren) künftig auch immer mehr Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro VI. Werden diese in den Regenerationsmodus geschaltet, können sehr hohe Temperaturen auftreten.
- Beachten Sie auf jeden Fall das in vielen Wäldern geltende Rauchverbot!
- Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten.
- Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112. Hindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen.
Waldbrand bei Riefensbeek Kamschlacken
(22.04.2019, Riefensbeek/OHA, MH) Am Ostermontag wurden die Feuerwehren in der Mittagszeit zu einem Waldbrand nach Riefensbeek-Kamschlacken gerufen. Hinter einer Häuserreihe direkt am Waldrand war aus bislang ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte konnten die Gebäude erfolgreich schützen, aber nicht verhindern, dass sich das Feuer bei starkem Wind den Berghang hinauf ausbreitete. Zur Unterstützung wurden umgehen Tanklöschfahrzeuge aus dem nördlichen und östlichen Bereich des Landkreises Göttingen sowie aus dem Bereich Oberharz des Landkreises Goslar alarmiert.
Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde an der „Vorsperre“ des Sösestausees eine Wasserentnahme- und Füllstelle für die Tanklöschfahrzeuge eingerichtet. Zur Unterstützung der Einsatzleitung bei der Lageerkundung und -beurteilung wurde die Flugdohne der Kreisfeuerwehr Goslar eingesetzt
Für die Dauer des Einsatzes musste -um den Kräften ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten- die L498 für den Verkehr gesperrt werden.
Neben den Feuerwehren waren auch zur Betreuung der Einsatzkräfte die Geländerettungseinheiten des ASB und des DRK im Einsatz.
Die Verpflegung der Einsatzkräfte übernahmen die Freiwilligen der DRK Bereitschaft „Altes Amt“.
Neben dem stellvertretenden Stadtbrandmeister Rainer Wode war Kreisbrandmeister Volker Keilholz mit seinem Stellvertreter Karsten Krügener vor Ort um den Riefensbeeker Ortsbrandmeister bei der Einsatzleitung zu unterstützen.
Der Brand konnte auf der Anhöhe eingedämmt und gestoppt werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Nacht an.
Eingesetzte Feuerwehren (Auszug):
Riefensbeek-Kamschlaken
Osterode
Lasfelde
Herzberg
Bad Lauterberg
Bilshausen
Brochthausen
Clausthal-Zellerfeld
Altenau
Wildemann
Weitere Berichte (Links): Eseltreiber.de Feuerwehr.de Braunschweiger Zeitung



Samtgemeinde Hattorf investiert in Sicherheit / Neues TSF-W in Elbingerode
Übergabe eines neuen TSF-W an die Feuerwehr Elbingerode
(18.04.2019, Elbingerode/SG Hattorf, MH) Am Gründonnerstag wurde in Elbingerode ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W feierlich an die Einsatzkräfte übergeben und in Dienst gestellt.
Beim Fahrgestell handelt es sich um ein MAN TGL 8.180, was für ein Gesamtgewicht von 8 Tonnen und 180 PS Leistung steht. Der Aufbau zum Löschfahrzeug erfolge durch die Firma „BTG Brandschutztechnik Görlitz GmbH“ aus dem gleichnamigen Ort in Sachsen.
Als Besonderheit neben dem Löschwassertank von 1.000 l verfügt das TSF-W über einen, von der Lichtmaschine des Fahrzeugs versorgten und pneumatisch ausfahrbaren Lichtmast mit LED Scheinwerfertechnik. Ebenfalls nicht alltäglich für ein Fahrzeug in dieser Klasse ist die -ebenfalls in LED Technik ausgeführte- Heckwarnanlage zur besseren Absicherung der Einsatzstelle im Straßenverkehr sowie ein eingebautes Hygieneboard.
Das TSF-W Fahrzeug ersetzt ein 30 Jahre altes TSF auf einem Mercedes Kastenwagen.
Zusätzlich zum neuen Fahrzeug beschafft die Samtgemeinde Hattorf für die Feuerwehr Elbingerode eine neue Tragkraftspritze im Wert von rund 10.000,00 Euro .Bei der neue tragbaren Pumpe (PFPN) handelt es sich um eine „Fox S“ der Firma Rosenbauer mit einer Pumpenleistung von 1.000 Litern pro Minute.
Mit der neuen Ausrüstung für die Feuerwehr investiert die Samtgemeinde Hattorf insgesamt 140.000,00 Euro in die Sicherheit Ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie der ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte.
Dachstuhlbrand in Herzberg
In der Nacht zum Ostermontag bekämpften die Feuerwehren Herzberg, Lonau und Sieber einen Dachstuhlbrand in Herzberg.
Gegen 1:30 Uhr wurden die Feuerwehren in die Herzberger Stormstraße gerufen. Dort hatten die Bewohner ein Feuer im Dachbereich ihres Hauses bemerkt. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr versuchte der Hausbesitzer das Feuer mittels eigener Löschversuche einzudämmen.
Vor Ort wurde von einem Trupp unter Atemschutz ein Löschangriff in das Obergeschoß vorgenommen. Um an den Brandherd zu kommen mussten Teile der Innenverkleidung des Daches mit Brechwerkzeug entfernt werden. Gleichzeitung wurde mit Hilfe der Drehleiter die Ziegel in dem betroffenen Bereich von außen mittels Einreißhaken entfernt und das Feuer abgelöscht. Glücklicherweise beschränkte sich der Brand auf einen kleinen Bereich des Daches an der Giebelseite.
Da die Bewohner rechtzeitig das Haus verlassen konnten, wurde niemand verletzt. Der vorsorglich alarmierte Rettungsdienst brauchte nicht tätig werden.
Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde von einem Feuerwehrmann das Dach mit Hilfe des Absturzsicherungssatzes und der Wärmebildkamera nach Glutnestern abgesucht. Weiterhin wurde das Löschwasser im Obergeschoß mit Hilfe eines Wassersaugers aufgenommen.
Die Polizei hat die Ermittlung der Brandursache übernommen.
Der Einsatz der Feuerwehr konnte gegen 3:30 Uhr beendet werden.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg: 31 Einsatzkräfte mit HLF20, DLK 23/12, LF20, TLF16/25, ELW und MTW
Feuerwehr Lonau: 10 Einsatzkräfte mit TSF-W und MTW
Feuerwehr Sieber: 7 Einsatzkräfte mit TSF und MTW
Rettungsdienst: 4 Einsatzkräfte mit Rettungswagen und Notarzt
Polizei: 4 Beamte mit Streifenwagen und Ermittlungsdienst