Presseberichte KFV-OHA
Dankschreiben des Polizeipräsidenten Göttingen
PKW Brand in Herzberg
In der Nacht zum Montag wurde die Feuerwehr Herzberg zu einem PKW Brand in die Juesholzsstraße gerufen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Kraftstoff war bereits brennend in der Gosse gelaufen. Der PKW wurde abgelöscht. Kleinere Mengen auslaufendes Diesel- und Motoröl wurde über die Oberflächenentwässerung in den Eichelbach gespült. Am Einlass zum Juessee wurde daraufhin eine Ölsperre erreichtet und eine Fachfirma mit der Entsorgung beauftragt. Gegen 2:00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Die Insassen des PKW wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst betreut.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg: 20 Einsatzkräfte mit HLF 20/24, TLF16/25, ELW1 , MTW
Polizei Herzberg: 2 Beamte mit Streifenwagen
Rettungsdienst Herzberg: 2 Einsatzkräfte mit RTW
Erst Alarmübung – dann Brandeinsatz
(Bad Sachsa/Neuhof, 29.09.2015, NK) Am Dienstag, den 29.09.2015 um 19:13 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Tettenborn und Neuhof zusammen mit der DRK Bereitschaft Bad Sachsa / Neuhof zu einer technischen Hilfeleistung im Steinbruch zwischen Tettenborn und Nüxei (L603) alarmiert. Erst nach Eintreffen der Einsatzkräfte entpuppte sich der Einsatz als Übung. Bei dieser Übung wurden die Einsatzkräfte mit komplexen Lagen konfrontiert, wobei unter anderen Personen aus Baumaschinen und Gruben gerettet werden mussten.
In der Nacht gegen viertel nach zwei wurden die Wehren Bad Sachsa und Neuhof zu einem Brandeinsatz in Lange Straße in Neuhof alarmiert. Auf einem Weg vor dem Grundstück war im Innenraum eines Mercedes-Transporters ein Brand ausgebrochen. Der eingesetzte Angriffstrupp konnte das brennende Fahrzeug schnell löschen. Derzeit kann über die Brandursache und Schadenshöhe noch keine Angaben gemacht werden. Personen kamen nicht zu schaden. Die Feuerwehren konnten nach ca. einer Stunde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Dachstuhlbrand in Petershütte
(11.07.2015, Osterode/Petershütte MDP) Am vergangenen Samstag, um 11:23 Uhr wurden die Feuerwehren Lasfelde, Osterode und Freiheit zu einem Dachstuhlbrand in der Hüttenfeldstraße in Petershütte alarmiert. Aufmerksame Nachbarn hatten den Brand im Spitzboden eines frisch renovierten Wohngebäudes entdeckt.
Aufgrund des erkennbaren Ausmaßes alarmierte die Leitstelle sofort anhand des Alarmstichworts "Feuer groß" neben der Ortsfeuerwehr Lasfelde auch den Löschzug aus Osterode sowie die Ortsfeuerwehr Freiheit. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachboden bereits in Vollbrand, alle Personen hatten das Gebäude bereits verlassen.
Trotz der fortgeschrittenen Ausbreitung konnte das Feuer durch ein schnelles Eingreifen auf den Boden beschränkt werden. Die Brandbekämpfung wurde durch Atemschutztrupps über die Dachluke von innen vorgenommen, die Drehleiter unterstützte durch das Öffnen des Daches, um Abluftöffnungen zu schaffen. Trotz sparsamen Wassereinsatzes und Unterstützung bei der Suche nach Brandnestern mit den Wärmebildkameras der Feuerwehren Freiheit und Osterode konnte ein Wasserschaden im Gebäude nicht ganz vermieden werden, Dachboden und Zwischendecken wurden erheblich durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen.
Von außen wurden zu Beginn des Einsatzes noch zwei weitere Strahlrohre als Riegelstellung zu den Nachbargebäuden vorgenommen, hier bestand jedoch keine Gefahr, so dass diese schnell wieder zurückgenommen werden konnten. Da es zunächst nach einem länger andauernden Einsatz aussah, richtete die Feuerwehr Osterode einen Sammelplatz zur Vorbereitung und Regeneration für die Atemschutzgeräteträger ein.
Die Kräfte des DRK betreuten die Bewohner des Hauses, ein angeforderter Notfallseelsorger wurde nicht mehr benötigt.
Der Einsatz war nach rund zwei Stunden beendet, eine Brandwache mit einem Tanklöschfahrzeug blieb noch bis in den Nachmittag hinein an der Einsatzstelle und löschte zwischenzeitlich wieder aufflammende Glutnester ab.
Eingesetzte Kräfte und Fahrzeuge:
OrtsFW Lasfelde: 41
OrtsFW Osterode: 13
OrtsFW Freiheit: 20
Rettungsdienst: 6 Mitarbeiter sowie 6 Helfer der SEG
Polizei: 2 Beamte PK Osterode, 2 Beamte Tatortgruppe PI Northeim/Osterode
Harz Energie: 2 Mitarbeiter
Notfallseelsorge: 1 Notfallseelsorger