Presseberichte KFV-OHA
Schwerer VU mit eingeklemmter Person
Schwerer Verkehrsunfall mit lebensgefährlich verletzter Person
(23.11.2014, Bad Sachsa/Neuhof, NK) Zu einem Verkehrsunfall auf die Kreisstraße 14 zwischen Neuhof und Bad Sachsa wurde gestern gegen 17:00 Uhr der Rüstzug der Freiwilligen Feuerwehren Bad Sachsa und Neuhof alarmiert. Dort ereignete sich auf Höhe der Bahnunterführung ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem die 65jährige Fahrerin aus Bad Sachsa lebensgefährlich verletzt wurde.
Nach ersten Erkenntnissen befuhr die Frau die Kreisstraße 14, aus Neuhof kommend, in Richtung Bad Sachsa, als die kurz vor dem Erreichen der Bahnunterführung aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam und ungebremst gegen das Brückenbauwerk stieß. Durch den starken Aufprall wurde der Pkw total zerstört und die Frau in ihren Pkw eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Durch die Feuerwehren Bad Sachsa und Neuhof musste die Frau aus ihren Pkw geschnitten werden. Zwei Notärzte konnten die Frau stabilisieren, sodass sie dem Südharzkrankenhaus in Nordhausen zugeführt werden konnte, wo die weitere medizinische Betreuung stattfindet. Die Kreisstraße war während des zweistündigen Einsatzes von Neuhof bis zur Abfahrt Bahnhof voll gesperrt. Im Einsatz waren neben den genannten Feuerwehren die Rettungsdienste samt Notärzte aus Ellrich und Bad Lauterberg sowie die Polizei Bad Lauterberg.

Feuerwehr verhindert übergreifen der Flammen
Feuer in der Ziegengasse in Herzberg
(23.11.2014, Herzberg, UB) Am Sonntag kam es in den frühen Abendstunden zu einem Feuer in der Ziegengasse in Herzberg. Ein Unterstand für Müllcontainer stand aus bisher ungeklärten Gründen in Flammen. Problematisch war, dass der Unterstand direkt an der Fassade des angrenzenden Einkaufsmarktes stand.
Durch die schnelle Ausdehnung des Brandes drohte bereits das Feuer auf den Dachstuhl des Einkaufsmarktes überzugreifen.
Es ist nur dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass das Feuerwehrgerätehaus in Sichtweite der Einsatzstelle lag und somit durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr ein Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl in letzter Minute verhindert werden konnte. Lediglich die Dachrinne und zwei Dachbalken wurde durch das Feuer beschädigt. Die Feuerwehr Herzberg bekämpfte das Feuer mit 2 C- Rohren. Anschließend wurde das Dach über die Drehleiter kontrolliert und der Dachstuhl im Inneren des Einkaufsmarktes mit der Wärmebildkamera überprüft.
Im Einsatz war die Feuerwehr Herzberg mit 5 Einsatzfahrzeugen und insgesamt 30 Einsatzkräften. Vorsorglich wurde auch eine Wasserversorgung von einem Hydranten am nahen Gerätehaus zur Einsatzstelle aufgebaut.
Die Tatortermittlungsgruppe der Polizei aus Northeim nahm noch am Abend die Ermittlungen zur Brandursache auf. Weiterhin waren zwei Beamte der Polizei Herzberg mit einem Streifenwagen und die Harzenergie mit einem Techniker vor Ort. Im unmittelbaren Brandbereich befand sich Transformator und ein Stromverteilerkasten der vorsorglich kontrolliert werden musste.

Hilfeleistungslöschfahrzeug an der Einsatzstelle / Nachlöscharbeiten am ausgebrannten Unterstand

Feuer direkt an der Fassade des Einkaufsmarktes bei Eintreffen der Feuerwehr / Der ausgebrannten Unterstand
Bild vom Atemschutzlehrgang
Atemschutzlehrgang vom 01.11.2014 - 22.11.2014 an der FTZ in Lasfelde
Einsatzübung - Fahrzeugbrand
Feuerwehr Gittelde übte den Ernstfall
(19.11.2014, Gittelde, DS) „Einsatz für die Feuerwehr Gittelde, Pkw-Brand, Thüringer Straße“ lautete die Durchsage über die Funkalarmempfänger (FAE) am frühen Mittwochabend. Grund dafür war ein in Brand geratener Kompaktwagen auf dem Gelände einer Kfz-Werkstatt im Ortsteil Teichhütte.
Die Mitarbeiter der Werkstatt meldeten gegen 18:10 Uhr das Feuer über den Notruf 112 der Feuerwehr- und Rettungsdienstleitstelle (FEL) des Landkreis Osterode am Harz.
Wenige Minuten nach der Alarmierung waren die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr des Flecken Gittelde mit Tanklöschfahrzeug am Einsatzort. Sie trafen auf ein Fahrzeug, welches bereits in Vollbrand stand. Aufgrund der räumlichen Nähe zum Werkstattgebäude war schnelles Handeln gefragt. Ein Trupp ging sofort zur Abriegelung vor, um Gebäudeteile vor der starken Hitzestrahlung des Feuers zu schützen. Ein weiterer Trupp nahm unter Atemschutz die Brandbekämpfung des Pkw mit einem Schaumrohr auf. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, baute die Mannschaft des inzwischen eingetroffenen Löschgruppenfahrzeug eine Leitung von dem nahegelegenen Bach „Liese“ auf. Weiter sorgten sie für die Ausleuchtung der Einsatzstelle.
Bei dieser Aufgabenstellung handelte es sich allerdings nicht um einen realen Einsatz, sondern um eine Alarmübung. Diese war zwar sehr authentisch, aufgrund einiger Sicherheitsvorkehrungen teilweise aber nur simuliert abzuarbeiten (so wurde z. B. Wasser statt Schaum als Löschmittel eingesetzt). Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Sven Olbrich zeigte sich aber mit dem erfolgreichen Ergebnis zum Szenario zufrieden.
Eingesetzte Kräfte:
- Ortsfeuerwehr Gittelde: TLF 16/25, LF 16/12, MTW