Presseberichte KFV-OHA
Verkehrsunfall L521 Richtung Sieber
(07.01.2021, Herzberg, MH) Am Donnerstag wurden die Feuerwehren aus Herzberg und Sieber sowie der Rettungsdienst und die Polizei gegen 6:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Landesstraße 521 zwischen Herzberg und Sieber gerufen.
Der Fahrer eines PKW kam, aus Herzberg kommend kurz hinter der Gaststätte „Paradies“, aus ungeklärter Ursache nach rechts von der schneeglatten Fahrbahn ab und prallt gegen die Leitplanke
Der Fahrer wurde zur weiteren Untersuchung vom Rettungsdienst in die Klinik transportiert. Die Feuerwehr streute die auslaufenden Betriebsstoffe mit Bindemittel ab. Zur Vorbereitung der späteren Bergung wurde die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und die Unfallstelle für den fließenden Verkehr abgesichert.
Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die L521 zeitweise einseitig gesperrt werden. Der Einsatz der Feuerwehr konnte gegen 8:00 Uhr beendet werden.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg: 17 Einsatzkräfte mit HLF20, TLF16/25, ELW
Feuerwehr Sieber: 6 Einsatzkräfte mit TSF
Rettungsdienst: 2 Einsatzkräfte mit Rettungswagen
Polizei Herzberg: 2 Beamte mit Streifenwagen
Drehleiter unterstützt Rettungsdienst
(04.01.2021, Herzberg, MH) Am Montag wurde gegen 15:15 Uhr die Drehleiter der Feuerwehr Herzberg zu einer Unterstützung des Rettungsdienstes nach Scharzfeld alarmiert.
In einem Haus an der Harzstraße war eine männliche Person aus dem Spitzboden abgestürzt und hatte sich dabei Verletzungen zugezogen. Eine Rettung durch das enge Treppenhaus war nicht möglich. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Patient mit der Drehleiter aus dem Giebel auf die Straße herabgehoben. Er wurde anschließend zur weiteren Behandlung in die Klink transportiert.
Für die Dauer des Rettungseinsatzes musste die Harzstraße kurzzeitig voll gesperrt werden.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg: 13 Einsatzkräfte DLK 23/12, HLF20, ELW, MTW
Rettungsdienst: 3 Einsatzkräfte mit Rettungswagen
Verkehrsunfall und Rauchentwicklung in Industriebetrieb
(25.12.2020, Herzberg, MH) Am Freitag wurde die Feuerwehr Herzberg zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei gegen 12:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Kraftfahrtstraße B243 berufen.
Ein Verkehrsteilnehmer war aus Richtung Osterode kommend kurz hinter der Auffahrt Aschenhütte nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich dort mit seinem Fahrzeug überschlagen.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle hatten beiden Insassen das Fahrzeug bereits verlassen. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst und Notarzt betreut und zur weiteren Kontrolle in die Klinik transportiert.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle für den fließenden Verkehr ab, stellte den Brandschutz sicher und trennte die Batterie von der Fahrzeugelektrik.
Noch während die Feuerwehr an der Einsatzstelle war, erreichte sie der nächste Einsatzauftrag. In einem Industriebetrieb in der Andreasberger Straße war es in einem Schaltschrank zu einer Rauchentwicklung gekommen. Während der VW Bus zur Absicherung an der Unfallstelle verblieb fuhren die weiteren Fahrzeuge den neuen Einsatzort an.
In dem Industriebetrieb konnte festgestellt werden, dass es in dem betroffenen Schaltschrank zu keinem Brandausbruch gekommen war.
Die vorsorglich alarmierten Feuerwehren aus Scharzfeld und Pöhlde konnten den Einsatz bereits auf Anfahrt abbrechen. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Einsatzleitwagen fuhren erneut die erste Unfallstelle an.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg: 29 Einsatzkräfte mit HLF 20, TLF 16/25, LF 20, ELW, MTW , DLK 23/12
Rettungsdienst: 8 Einsatzkräfte mit 2x Rettungswagen, KTW und NEF (Notarzt)
Polizei: 8 Beamte mit 4 Streifenwagen

Erneut Zimmerbrand in Gittelde
(20.12.2020, Gittelde, DS) Zum dritten Feuer in drei Wochen wurde die Freiwillige Feuerwehr Flecken Gittelde in der Nacht zum Samstag um 02:04 Uhr zusammen mit den Ortsfeuerwehren der Bergstadt Bad Grund und Windhausen alarmiert.
Wieder ein Zimmerbrand, genauer im Ortsteil Teichhütte. Diesmal sei eine Wohnung verqualmt, so die Meldung der Kommunalen Regionalleitstelle (KRL) in Göttingen.
Ein vorgehender Trupp unter Atemschutz konnte glücklicherweise schnell Entwarnung geben: Angebranntes Essen war die Ursache für die Rauchentwicklung. Diese wurde mit Öffnen eines Fensters ebenso zügig beseitigt werden.
Somit konnte die Einsatzstelle nach gut 20 Minuten verlassen und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.
Dieser Vorfall beweist wiederholt eindrucksvoll: Rauchmelder retten Leben! Denn nur dank der Tatsache, dass die Nachbarn das Piepen des Heimrauchwarnmelders gehört und die Rettungskräfte verständigt haben, sind keine Personenschäden zu beklagen. (ds)
Eingesetzte Kräfte:
- Feuerwehr Gittelde (TLF, LF)
- Feuerwehr Bad Grund (HLF, TLF, DLA(K), ELW, MZF)
- Feuerwehr Windhausen (LF, MTW)
- Gemeindebrandmeister Bad Grund (Privatfahrzeug)
- Rettungsdienst (RTW, NEF)
- Polizei (Streifenwagen)