Presseberichte KFV-OHA
Brandschutztipps zu Weihnachten
Aus aktuellem Anlass hier die Brandschutztipps zur Weihnachtszeit:
- Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt.
- Achten Sie bei Gestecken darauf, dass die Kerzenflamme nicht in die Nähe von brennbarem Material kommen kann.
- Kerzen sollten keine Möglichkeit haben bis auf das Gesteck herunterbrennen zu können.
- Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
- Verzichten Sie am Weihnachtsbaum auf echte Kerzen und verwenden Sie VdEgeprüfte elektrische Kerzen.
- Verwenden Sie keine leicht brennbare Deko wie Watte oder Stroh- bzw. Papiersterne.
- Bei Lichterketten etc. keine „Billigware“ aus Fernost verwenden, achten sie auf das VdE oder CE-Prüfzeichen.
- Achten Sie darauf Fenster und Türen nicht zu verstellen, um im Brandfall die Wohnung verlassen zu können.
- Halten Sie Löschmittel (Feuerlöscher / Eimer mit Wasser) bereithalten um einen Entstehungsbrand löschen zu können.
- Im Falle eines Brandausbruchs, wenn eigene Löschversuche erfolglos waren:
- Raum verlassen.
- Tür schließen
- Feuerwehr über Notruf 112 alarmieren
- Mit allen Personen Wohnung/Haus verlassen.
- Mitbewohner warnen (z.B. Mehrfamilienhaus)
- Feuerwehr abwarten und einweisen.
Auf die Wichtigkeit von Rauchmeldern haben wir bereits mehrfach hingewiesen. Diese sind in Niedersachsen mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben! Bitte überprüfen Sie die Rauchmelder regelmäßig auf Ihre Funktionsfähigkeit!
Weiter Informationen mit Video finden Sie unter:
https://www.feuerwehr.niedersachsen.de/brandschutz-zu-weihnachten/
Sowie in der VB-Info 10 des Landesfeuerwehrverband Niedersachsen:
https://www.lfv-nds.de/wp-content/uploads/2017/11/VB-Info-10-Neues-Design-.pdf
Weihnachtsgruß 2020
Feuer in Gittelder Recyclingunternehmen
(12.12.2020, Gittelde, DS) In den Samstagmorgen startete die Ortsfeuerwehr Flecken Gittelde mit einem Feuer bei einem örtlichen Recyclingunternehmen.
Um 07:15 Uhr informierte die Kommunale Regionalleitstelle (KRL) Göttingen über einen Zwischenfall im Außenbereich des Betriebsgeländes: Hier sollten Kunststoffe und Metall brennen.
Diese Meldung bestätigte sich beim Eintreffen am Einsatzort. In einem abgegrenzten Bereich einer Maschine brannten unterschiedliche Materialien unter starker Rauchentwicklung. Ein Trupp unter Atemschutz leitete umgehend eine Brandbekämpfung mit Netzmittel ein. Somit konnten Flammen und Rauch schnell niedergeschlagen werden. Das sich überlagernde Brandgut erforderte anschließend das sorgfältige Auseinanderziehen per Hand; unter der teilweise verschmolzenen Oberfläche galt es alle Glutnester zu finden und restlos abzulöschen. Ferner wurden sämtliche direkt angrenzende Anlagenteile mithilfe einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Unterstützend waren auch die Ortsfeuerwehren aus Bad Grund und Windhausen alarmiert. Sie stellten für die arbeitsintensiven Löscharbeiten weitere Atemschutzgeräteträger bereit und kümmerten sich um die Löschwasserrückhaltung.
Nach gut 1,5 Stunden meldete der Einsatzleiter "Feuer aus" und übergab die Verantwortlichkeit wieder den Betreibern. Um 10:00 Uhr konnte abschließend die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft beendet werden.
Da ein Betriebsangehöriger noch eigene Löschversuche mit einem Feuerlöscher unternahm, konnte eine Rauchgasinhalation nicht ausgeschlossen werden. Er wurde vorsorglich dem Rettungsdienst übergeben.
Die Schadenshöhe wie auch die Brandursache sind nicht bekannt. (ds)
Eingesetzte Kräfte:
- Feuerwehr Gittelde (TLF, LF)
- Feuerwehr Bad Grund (HLF, TLF, DLA(K), ELW, MZF)
- Feuerwehr Windhausen (LF, MTW)
- Gemeindebrandmeister Bad Grund (Privatfahrzeug)
- Rettungsdienst (RTW)
- Polizei (Streifenwagen)

Die unter der Oberfläche liegenden Glutnester mussten mit Handwerkzeugen freigelegt werden, um sie vollständig ablöschen zu können.

Die mühsame Arbeit das Brandgut auseinanderzuziehen wurde auch durch betriebseigene Maschinen unterstützt.

Die Brandbekämpfung wurde umgehend mit einem C-Hohlstrahlrohr und Netzmittel vorgenommen.
Feuerwehr rettet Haustiere bei Zimmerbrand in Herzberg
(Herzberg, 12.12.2020, MH) Gegen 13:15 Uhr wurden die Feuerwehr Herzberg sowie der Rettungsdienst und die Polizei zum einem Wohnungsbrand in die Heidestraße gerufen.
Eine Passantin hatte Brandrauch aus einem gekippten Fenster in der oberen Etage bemerkt und die Nachbarn informiert. Anschließend verständigte sie über den Notruf die Rettungskräfte.
Da an dem betroffenen Haus niemand öffnete, verschafften sich die Einsatzkräfte Zutritt in das Brandobjekt. Zwei Trupps unter Atemschutz gingen zur Personensuche und Brandbekämpfung in das komplett verrauchte Gebäude vor. Bei der Suche wurden ein Hund sowie zwei Katzen gerettet. Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes glücklicherweise nicht im Gebäude. Der alarmierte Rettungsdienst mit Notarzt musste nicht tätig werden.
Der Küchenbrand im Erdgeschoss konnte schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die Zwischendecke wurde mit Hilfe der Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester kontrolliert und das Objekt anschließend mit einem Hochdrucklüfter vom Brandrauch befreit.
Zur Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser wurde eine Schlauchleitung von einem Hydranten in der Juesseestraße aufgebaut.
Die Heidestraße sowie Teile der Juesseestraße wurden für die Dauer der Lösch- und Rettungsarbeiten zeitweise durch die Polizei für den Verkehr gesperrt. Gegen 14:45 Uhr konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet werden.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg: 36 Einsatzkräfte mit HLF 20, LF20, DLK23/12, TLF15/25, ELW, MTW
Rettungsdienst: 6 Einsatzkräfte mit 2 Rettungswagen und einem Notarzt (NEF)
Polizei: 4 Beamte mit 2 Streifenwagen