Presseberichte KFV-OHA
FF Bad Grund bei der Firefighter Combat Challenge in Berlin
Bad Grundner Feuerwehrmänner nahmen an der
Firefighter Combat Challenge teil.
(15.09.2012, Bad Grund, HK) Die Bad Grundner Feuerwehrmänner Philipp Edert und Dirk Blanke haben erfolgreich an der 6. Berliner Firefighter Combat Challenge teilgenommen.
Die Firefighter Combat Challenge ist eine „Feuerwehrsportart“, die in den USA entwickelt wurde und dort schon länger praktiziert wird. In Europa ist dieser etwas andere Sport noch am Anfang seiner Entwicklung. Jedoch ist die Berliner Veranstaltung mit insgesamt 650 Wettkämpfern und internationaler Beteiligung die größte Challenge dieser Art in Europa. Diesen Wettkampf, der aus 6 verschiedenen Disziplinen besteht, kann man als Team in Form einer Staffel, zu zweit als Tandem oder auch einzeln bestreiten. Die "Königsdiziplin" stellt dabei der Einzelstart dar, in welchem auch die FFWehrmänner aus Bad Grund am...an den Start gingen.
Beim Einzelstart müssen, in Anlehnung an die Realität, diverse Tätigkeiten eines Brandeinsatzes bewältigt werden.
So muss zunächst ein 19 kg schwerer 35m B-Schlauch auf einen 12 Meter hohen Turm getragen werden. Oben angekommen, wird ein weiterer 19kg schwerer B-Schlauch als Schlauchpaket mit einer Feuerwehrleine hochgezogen. Nach dem Hinunterlaufen des Turmes, muss an der an der „Keiser Force Machine“ ein 80 kg schweres Gewicht, ausschließlich mit den Schlägen eines Vorschlaghammers, 1,5 m nach hinten bewegt werden. Wenn dieses geschafft ist, wartet ein 45 m langer Slalomparcours, an deren Ende sich zwei unter Druck stehende C-Schläuche mit einem Hohlstrahlrohr befinden. Diese müssen nun so schnell wie möglich in Richtung eines „simulierten“, in 25 Meter Entfernung befindlichen Entstehungsbrandes verlegt werden, um das Feuer zu löschen. Dann wartet ein 80 kg schwerer Dummy auf den Wettbewerber. Dieser Dummy stellt eine bewusstlose Person dar, welche dann durch den Feuerwehrmann über eine Strecke von 35 Metern ins Ziel gerettet werden muss.
Während bei einem normalen Feuerwehreinsatz diese Tätigkeiten in der Regel durch 9 Personen erledigt werden, müssen diese Aufgaben bei der Firefighter Combat Challenge durch den Wettkämpfer alleine, ohne weitere Unterstützung, geleistet werden.
Hinzu kommt, dass der Wettkampf in kompletter Feuerschutzbekleidung und angeschlossenem Atemschutzgerät absolviert werden muss. Aufgrund der Gerätschaften, die durch den Teilnehmer teilweise noch mitgeführt werden, ergibt sich schnell ein zusätzliches Gewicht von ca. 50 kg, welche den Feuerwehrmann während des gesamten Durchganges belasten.
Die Bearbeitung dieser Aufgaben muss nach maximal fünf Minuten erledigt sein. Auch darf der Wettkämpfer nicht pausieren, denn sowohl das Überschreiten des Zeitlimits als auch das kurze Unterbrechen des Wettkampfes, führt zur sofortigen Disqualifikation.
Da diese Challenge extreme Anforderungen an die Kraft, die Ausdauer und den Kreislauf allgemein stellt, spricht man in dem Herkunftsland dieser Sportart von den „härtesten zwei Minuten im Sport“. Allein das Durchstehen dieser Anforderungen kann bereits als Erfolg gesehen werden.
Nach mehreren Monaten intensiven Trainings, in denen zeitweise bis zu sechsmal die Woche trainiert wurde, fuhr man am 07. und 08. September nach Berlin. Obwohl sich „nur“ vorgenommen wurde, den Wettkampf fehlerfrei und im Zeitlimit zu schaffen, standen die beiden Feuerwehrmänner aus Bad Grund mit einem unguten Gefühl in der Magengegend und einer sehr präsenten Nervosität im Startbereich der Veranstaltung.
Als erster musste Philipp Edert in der Altersklasse M30 sein „Können“ unter Beweis stellen. Er enttäuschte die vielen Zuschauer nicht, denn nach einem fehlerfreien Lauf, stand eine sehr respektable Zeit von 2:32 Minuten, was in der Altersklasse M30 für den 30. Platz unter 85 Teilnehmern reichte.
Nur wenige Minuten später gab es auch für Dirk Blanke keine Ausrede mehr. Er startete in der hochklassig besetzten Altersklasse M 40, in der sehr viele internationale Topathleten dieser Sportart, wie zum Beispiel der Fire Games Weltmeister Herbert Krenn (Österreich) und der TFA Weltmeister Joachim Posanz vom TFA Team Göttingen, aufeinander trafen.
Trotz etwas schwerer Beine durch eine noch nicht vollständig auskurierte Erkältung, konnte ebenfalls ein fehlerfreier Lauf mit einer sehr guten Endzeit von 2:55 Minunten abgeleistet werden. Am Ende sollte das für Dirk Blanke in der Altersklasse M40 für den 18. Platz von über 50 Startern reichen.
Angenehm überrascht waren die Feuerwehrmänner aus Bad Grund von dem tollen, schon fast familiär zu nennenden Verhalten der Sportler untereinander.
Bilder mit freundlicher Genehmigung TFA-Picture.com (Berlin)


Landkreis verbietet Feuerwehrfest
(11.09.2012, Barbis, MH) Wie auch bereits der Harzkurier in der Ausgabe vom 10.09.2012 berichtete, hat der Landkreis Osterode der Feuerwehr Barbis die Durchführung des traditionellen Oktoberfeste auf dem Gelände des Feuerwehrhauses untersagt.
Hintergrund ist die Ablehnung des vom Landkreis geforderten Bauantrages zur vorübergehenden Nutzungsänderung der Freifläche am Feuerwehrhaus. In dem Schreiben heißt es, dass "aus immissionsschutzrechtlicher Sicht der Veranstaltung nicht zugestimmt werden kann" da "nicht davon auszugehen ist, dass die Lärmrichtwerte eingehalten werden". Vorausgegangen war in den Vorjahre die Beschwerden eines einzelnen Anwohner über die "Lärmbelästigung", die von dem Fest ausgehen würde.
Derzeit bemühen sich die Mitglieder der Feuerwehr um eine einvernehmliche Lösung um das seit mehr als 10 Jahren bestehende Fest durchführen zu können.
Bericht des Harzkurier vom 10.09.2012:

Feuerwehr gewinnt 19.Harzer Papierbootregatter
Feuerwehr Bad Lauterberg gewinnt die 19.Harzer Papierbootregatter
Wir gratulieren der Feuerwehr Bad Lauterberg zum Gewinn der 19. Harzer Papierbootregatter auf dem Juesseefest in Herzberg. Wir wünschen dem Feuerlöschboot "Roten Heidi" immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel und der Besatzung eine glückliche Heimkehr. :-)))

Foto: Mark Härtel, Harzkurier
Zur Info. Bei der Papierbootregatter düfen die eingesetztem "Wasserfahrzeuge" nur aus Papier/Pappe, Klebstoff und Fabe bestehen. Für die (vorübergehende) Wasserfestigkeit sorgt meist der verwendete Lack.
Autofahrerin meldet Brand
Strohballen fängt Feuer
(Gittelde, 15.08.2012, DS) Zu einem Brandeinsatz an der Kreisstraße 65 wurde die Freiwillige Feuerwehr Gittelde in den Mittagsstunden des vergangenen Mittwoch alarmiert.
Eine Autofahrerin wurde während der Fahrt auf der Verbindungsstraße zwischen Gittelde und Münchehof auf einen brennenden Strohballen aufmerksam. Durch ihre unverzügliche Meldung über den Notruf 112 und die dadurch frühzeitige Möglichkeit zum Eingreifen der örtlichen Einsatzkräfte, konnte womöglich ein größerer Flächenbrand verhindert werden. Um 13:03 Uhr erfolgte die Alarmierung der Gittelder Brandschützer per Funkalarmempfänger (FAE) durch die Feuerwehr- und Rettungsdienstleitstelle (FEL) des Landkreis Osterode am Harz.
Bereits nach kurzer Zeit traf das Tanklöschfahrzeug (TLF) an der Einsatzstelle ein. Schnell konnte der Gruppenführer Entwarnung geben: Das Feuer beschränkte sich glücklicherweise auf den Strohballen selbst und hatte sich noch nicht auf die trockenen, frisch geernteten Flächen ausbreiten können. Trotz einer ungenauen Ortsangabe konnte die Schadensstelle schnell ausfindig gemacht werden; zum Einsatzort war nur bekannt, dass Ortsausgang Gittelde - Richtung Münchehof auf einer Wiese direkt an der Kreisstraße 21 ein kleinerer Bereich brennen soll. Da die Fläche bereits auf Goslarer Gebiet kurz hinter der Landkreisgrenze an der K65 lag, wurde die zuständige FEL in Kenntnis gesetzt und das weitere Vorgehen abgestimmt.
Die Besatzung des TLF konnte den Brand mithilfe der Schnellangriffseinrichtung in wenigen Augenblicken unter Kontrolle bringen und vollständig löschen. Zur Sicherheit wurden zusätzlich die umliegenden Flächen mit Wasser benetzt. Das ebenfalls betriebsbereite Löschgruppenfahrzeug ging nach der ersten Lagemeldung auf Befehl des Einsatzleiters am Feuerwehrhaus in Bereitstellung.
In Absprache mit den zwischenzeitlich eingetroffenen Beamten der Polizei konnte die Einsatzstelle daraufhin wieder verlassen werden.
Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war der Einsatz nach rund einer Stunde beendet.Die Brandursache ist bisher unbekannt.
Eingesetzte Kräfte
- Freiwillige Feuerwehr Gittelde: TLF 16/25, LF 16/12
- stellv. Brandmeister der Samtgemeinde Bad Grund (Harz): Privatfahrzeug
- Polizei: ein Fahrzeug