Presseberichte KFV-OHA
Kinderwebsite max-und-flocke-helferland.de gestartet
Neues Internetangebot des BBK macht Kinder zwischen 7 und 12 Jahren mit Gefahrenschutz vertraut
Gemeinsam mit 60 begeisterten Schülerinnen und Schülern aus Berlin gab am 15. September 2011 Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich den Startschuss für die neue Kinderwebsite max-und-flocke-helferland.de.

Die Internetseite richtet sich an Kinder zwischen 7 und 12 Jahren. Bei einem Abenteuerspiel werden sie mit vielen Aspekten des Gefahrenschutzes und dem richtigen Verhalten bei Katastrophen bekannt gemacht. Gemeinsam mit dem Hund Flocke - dem Maskottchen der Website - suchen die jungen Nutzer nach dessen Herrchen Max und haben dabei verschiedenen Gefahren wie Feuer, Hochwasser oder Gewitter zu trotzen. Die Kinder lernen spielerisch, wie wichtig Erste Hilfe und richtige Versorgung im Notfall sind. Auch Eltern und Lehrkräfte sind willkommen, ihnen stehen verschiedene Arbeitsblätter mit Bausteinen rund um das Thema Bevölkerungsschutz zur Verfügung, die z. B. bei einem Projekt zum Thema Erste Hilfe oder Brandschutz eingesetzt werden können. Weitere Angebote auf max-und-flocke-helferland.de sind ein Quiz, Mal- und Spielvorlagen sowie die Helferlandreporterseite, auf der die jungen User eigene Erfahrungen und Geschichten veröffentlichen können.
Verantwortlich für max-und-flocke-helferland.de ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), das 2004 als zentrales Organisationselement für die Zivile Sicherheit gegründet wurde. Es ist Teil der „Neuen Strategie zum Schutz der Bevölkerung in Deutschland“, die 2002 beschlossen wurde. Alle Bereiche der zivilen Sicherheitsvorsorge berücksichtigt das BBK fachübergreifend und verknüpft sie zu einem wirksamen Schutzsystem für die Bevölkerung und ihre Lebensgrundlagen. Das BBK ist eine Fachbehörde des Bundesministeriums des Innern (BMI), die auch andere Bundes- und Landesbehörden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben im Bevölkerungsschutz kompetent berät und unterstützt.
Weitere Informationen
Alle Informationsmöglichkeiten finden Sie unter http://www.max-und-flocke-helferland.de.
Quelle: Bundesministerium des Innern
Schwerer VU auf der K9
Schwerer VU auf der Kreisstraße 9
(24.08.2011, Stadt Herzberg, MH) Am Mittwoch um 7:26 Uhr wurden die Ortsfeuerwehr Pöhlde und der Rüstzug der Feuerwehr Herzberg zu einem Verkehrsunfall auf die Kreisstraße 9 zwischen Auekrug und „Pöhlder Kreisel“ gerufen. Dort hatte eine junge Autofahrerin die Kontrolle über ihren PKW verloren und schleuderte mit der Fahrerseite gegen zwei Straßenbäume. Dabei wurde sie schwer verletzt im Fahrzeug eingeklemmt.
Um eine patientenschonende Rettung zu gewährleisten wurden die verklemmten Fahrzeugtüren mit dem Rüstsatz des Hilfeleistungslöschfahrzeugs (HLF)der Feuerwehr Herzberg geöffnet. Anschließend konnte die Fahrerin aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Sie wurde zur weiteren Behandlung in die Klinik Herzberg gebracht. Glücklicherweise prallte das Fahrzeug nicht direkt mit der Fahrertür gegen die Bäume. Dies hätte für die Frau vermutlich weitaus schwerer Verletzungen zur Folge gehabt. Auslaufendes Öl wurde mit einer Mulde aufgefangen.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Pöhlde: 14 Einsatzkräfte mit TLF 16/25 und LF16 TS
Rüstzug Herzberg: 26 Einsatzkräfte mit ELW, HLF 20/16, TLF 16/25, LF16 TS
Rettungsdienst: 4 Einsatzkräfte mit Rettungswagen aus Herzberg und Notarzt aus Bad Lauterberg
Polizei Herzberg: 2 Beamte mit Streifenwagen

Brand eines Reiterhof in Oberhütte
(22.08.2011, Badenhausen/Oberhütte, MH) In der Nacht zum Montag wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Bad Grund um 02:02 Uhr zu einem Feuer in den Badehäusener Ortsteil Oberhütte gerufen. Dort brannten die Wirtschaftsgebäude eines Reiterhofes.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte standen die Wirtschaftsgebäude des Hofes bereits in Vollbrand. Die Hauptaufgabe bestand in erster Linie darin, das an die Stallungen angebaute Wohngebäude mit einer Riegelstellung vor den Flammen zu schützen.
Zur Unterstützung wurden sofort der Löschzug Osterode mit Drehleiter zur Brandbekämpfung sowie die Feuerwehr Lasfelde mit dem GW-L des Landkreises zum Aufbau einer Löschwasserversorgung nachgefordert. Um den massiven Bedarf an Löschwasser sicherzustellen wurde 8 (!) Schlauchleitungen von der nahen Söse zur Einsatzstelle aufgebaut. Um eine größere Löschwirkung zu erzielen wurde insgesamt 500 l Schaummittel zugemischt.
Um die eingesetzten Feuerwehrleute zu entlasten und genügend Atemschutzträger verfügbar zu haben wurden die Feuerwehren aus Freiheit und Münchehof alarmiert. Insgesamt wurden im Verlauf 40 Trupps unter Atemschutz eingesetzt.
Um die Versorgung mit Atemluftflaschen sicherzustellen wurden diese von Mitarbeitern der Feuerwehr-Technischen-Zentrale (FTZ) zur Einsatzstelle gebracht.
Die Pferde befanden sich zum Zeitpunkt des Feuers glücklicherweise auf einer angrenzenden Koppel. Lediglich ein Pferd verletzte sich bei einem Panikanfall.
Die Schnelle-Einsatz-Gruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuz Osterode stellte zusammen mit dem Rettungsdienst während der Löscharbeiten den Sanitätsdienst für die Einsatzkräfte sicher. Zwei Feuerwehrleute wurden vor Ort wegen Kreislaufproblemen behandelt, konnten aber anschließend weiter am Einsatz teilnehmen. Der Besitzer des Hofes musste allerdings mit Verdacht auf Rauchgasvergiften in die Klinik Herzberg gebracht werden.
Gegen 5:15 Uhr war der Brand soweit gelöscht, dass „Feuer aus“ gemeldet werden konnte. Während gegen 8:00 Uhr die ersten Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden konnten zogen sich die Nachlöscharbeiten aufgrund der zahlreichen und schwer erreichbaren Glutnester bis in die Mittagsstunden hin.
Eingesetze Kräfte:
Feuerwehr: 185 Einsatzkräfte
Badenhausen: LF 10/6, MTW, MZF
Windhausen: LF10/6, MTW
Gittelde: TLF16/25, LF16/12, TSF, MTW
Eisdorf: LF10/6
Willensen: TSF
Bad Grund: ELW, TLF16/25, TLF20/40, DLK 23/12
Osterode: ELW, HLF20/16, LF16/12, DLK 23/12, MZF, MTW
Münchehof: LF8, MTW
Feuerwehrtechnische Zentrale: MZF, LKW
Samtgemeindebrandmeister Bad Grund mit KdoW
SEG 1 des DRK: 15 Einsatzkräfte
3x KTW, 1x Arzttruppkraftwagen
Rettungswagen und Notarzt
Polizei: 6 Beamte mit Streifenfahrzeugen


Folgende Bilder der Einsatznacht mit freundlicher Unterstützung des Harzkurier(© Harzkurier)

Wohnhausbrand in Lasfelde
Eine Person mit Rauchgasvergiftung in Krankenhaus
(19.08.2011, Lasfelde, MH) Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Lasfelde hatten gerade Ihre Fahrzeuge nach der Übung in Lasfelde Einsatzbereit gemacht, als sie gegen 21:30 Uhr zu einem Wohnhausbrand alarmiert wurde. In seiner Wohnung im 1.OG in der Straße „An der Bahn“ hatte ein Mann beim Fernsehen plötzlich Rauch in bemerkt und den Notruf der Feuerwehr angerufen.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellten diese von außen eine massive Verrauchung des Gebäudes fest und forderten zur Unterstützung den Löschzug Osterode nach.
Teile der Wohnung im 1. OG standen zu diesem Zeitpunkt bereits in Flammen. Das Feuer breitete sich in den sehr schwer zugänglichen Zwischendecken und den Wänden aus. Teilweise mussten Einsatzkräfte im Gebäude den Rückzug antreten, da es aufgrund der Temperaturen zur Durchzündungen der Rauchgase (sog. Flash Over) gekommen ist.
Aufgrund des hohen Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern wurde die Feuerwehren aus Freiheit und Förste zur Einsatzstelle alarmiert. Weiterhin zur Unterstützung der Löschzug aus der Bergstadt Bad Grund mit Ihrer Drehleiter. Von der ca. 1 km entfernten Feuerwehrtechnischen Zentrale wurde die Wärmebildkamera sowie Atemluftflaschen zur Einsatzstelle gebracht.
Bei dem Brandobjekt handelt es sich um älteres Gebäude mit gemischter Nutzung in U-Form. Betroffen vom Feuerwehr war der Straßen zugewandte Gebäudeteil. Im Erdgeschoss befindet sich eine Werkstatt; die darüber liegenden Wohnungen sind mit einer Holzdecke davon getrennt. Die Zwischenwände in den verwinkelten Haus wurden ebenfalls teilweise in Holzbauweise ausgeführt.
Da sich das Feuer weiter in die Dachhaut ausgebreitet hatte wurde die Einsatzstelle in 2 Brandabschnitte unterteilt. Die Feuerwehr Lasfelde bekämpfe das Feuer zusammen mit Drehleiter Osterode von der Hofseite aus. Die Drehleiter Bad Grund deckte zusammen mit den Kräften aus Osterode die Straßenseite des Gebäudes ab. Die Atemschutztrupps der anderen Feuerwehren unterstützen bei Bedarf den jeweiligen Abschnitt. Um an die Glutnester in der Dachhaut zu kommen mussten teilweise die Ziegel entfernt werden.
Dem Löschwasser wurde Netzmittel zugemischt um die Oberflächenspannung des Wassers aufzuheben, damit es besser in das Material eindringen konnte.
Gegen 1:00 Uhr konnten die ersten Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden. Um 3:30 Uhr wurde der Einsatz beendet. Eine Brandwache blieb bis zum Samstagvormittag an der Einsatzstelle.
Während der Löscharbeiten stellte die Rotkreuzbereitschaft den Sanitätsdienst für die Einsatzkräfte sicher. Ein Anwohner wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Klinik Herzberg gebracht. Ein Feuerwehrmann wurde mit Schürfwunden vor Ort behandelt, konnte den Einsatz danach aber fortsetzen.
Eingesetzte Kräfte: Einsatzkräfte gesamt ca. 150
Feuerwehr Lasfelde: 43 Einsatzkräfte mit LF8, TLF8/18, TSF, MTW, MTF
Feuerwehr Osterode: 30 Einsatzkräfte mit ELW, HLF20/16, LF16, DLK 23/12, MZF, RW2, MTW
Feuerwehr Freiheit: 19 Einsatzkräfte mit LF8 und MTW
Feuerwehr Förste: 18 Einsatzkräfte mit LF8, TLF 16/24, MTW
Löschzug Bad Grund: 19 Einsatzkräfte mit ELW, TLF16/25, TLF 20/40, DLK 23/12
Stadtbrandmeister mit KDOW
FTZ Osterode: 2 Einsatzkräfte mit MZF
SEG 1 des Roten Kreuz: 18 Einsatzkräfte mit 3 KTW und Arzttruppkraftwagen
Polizei Osterode 2 Beamten sowie die Tatortermittlungsgruppe aus Northeim


