Presseberichte KFV-OHA
Öleinsatz in Herzberg
Öl auf dem Häxgraben und in der Kanalisation
(20.01.2012, Herzberg, MH) Am Freitag gegen 13 Uhr wurde die Feuerwehr Herzberg an den Häxgraben in der Nähe des Bahnhofs gerufen. Anwohner hatten dort einen massiven Ölfilm auf dem Wasser gesehen.
Die Einsatzstelle wurde anschließend einer Fachfirma für weitere Reinigungsarbeiten übergeben. Nachdem die Feuerwehrfahrzeuge und Einsatzmittel gereingt wurden, konnte der Einsatz gegen 16:30 Uhr beendet werden.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg: 19 Einsatzkräfte mit HLF 20/16, TLF 16/25, ELW, MTW mit Anhänger und Boot
FTZ Osterode: 2 Mitarbeiter mit MZF
Polizei, Klärwerk, Untere Wasserbehörde und Notfallmanager der Bahn mit jeweils einem Mitarbeiter

Förderverein unterstützt Feuerwehr Gittelde
Förderverein der Feuerwehr Gittelde sorgt für mehr Sicherheit
(Gittelde, DS)Vor kurzem übergab der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde am Harz e.V. zwei wichtige Ausrüstungsgegenstände an die Einsatzabteilung der Gittelder Feuerwehr.
Die bisherige Möglichkeit zum Transport von Pressluftflaschen der Atemschutzgeräte war ungenügend und unsicher. Die alten selbstgebauten Holzkisten waren schwer, unhandlich und boten keinen Festpunkt zur sicheren Beförderung in Fahrzeugen. Deshalb war es keine Frage, dass sich der Förderverein nach einem Ersatz umschaute. Schnell wurde man fündig: Ein kompakter 2-teiliger Flaschenbehälter aus robustem Polypropylen-Schaum (EPP), mit Schnellverschluss-Tragegurt-System wurde angeschafft. Durch das niedrige Eigengewicht bietet die Box eine problemlose Handhabung und hohen Tragekomfort. Trotzdem besitzt sie eine gute Standfestigkeit und ist stapelbar. Der Behälter ist wasserabweisend und schmutzunempfindlich und kann bei Bedarf sogar mit einem Dampfstrahler gereinigt werden.
Um ausreichenden Stauraum für die Atemluftflaschen vorhalten zu können, spendierte der Förderverein gleich zwei Transportboxen.
Zur Sicherheit der Einsatzkräfte tragen die neuen faltbaren Verkehrsleitkegel aktiv bei. Sie wurden beschafft, um die bestehende Ausrüstung zur Verkehrsabsicherung auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Gerade mit Blick auf Einsätze auf der stark befahrenen Bundesstraße 243 war diese Investition unerlässlich.
Die sogenannten Faltleitkegel dienen zur Kennzeichnung von Absperrungen und Gefahrenstellen. Sie besitzen eine hohe Standfestigkeit bei geringem Gewicht durch einen extrem niedrigen Schwerpunkt und sind aus allen Richtungen sichtbar. Dadurch, dass die Verkehrsleitkegel auf eine Höhe von ca. 6 cm zusammengefaltet werden können (aufgestellt sind sie ca. 75 cm hoch), sind sie leicht zu verstauen und benötigen nur wenig Platz. Mit einer integrierten Blinkleuchte (LED) sind die Faltleitkegel noch besser in der Dunkelheit oder bei Dämmerung erkennbar.
„Damit die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Gittelde sicher bei Einsätzen arbeiten können, werden neben den jetzt übergebenen sechs Faltleitkegeln noch weitere in diesem Jahr beschafft werden“, versicherte der 1. Vorsitzende Carsten Redecker.

LKW rutscht auf der B243 in Graben
LKW-Unfall auf B243 / Nüxei –> Brandweineiche
(21.01.2012, B243, NK) Ein aus Nüxei kommender LKW ist am Samstag gegen 11:30 Uhr in der Baustelle auf der B243 zwischen Nüxei und der Brandweineiche auf schneeglatter Fahrbahn von der Straße abgekommen und auf die rechte Seite gekippt. Der LKW-Fahrer konnte sich nicht selbst aus dem Fahrerhaus befreien. Daher wurden die Feuerwehren Bad Sachsa und Neuhof zur Unfallstelle alarmiert. Die Rettung der Person erfolgte mit Hilfe einer Steckleiter. Der Fahrer blieb bei diesem Unfall glücklicherweise unverletzt. Der Einsatz dauerte ca. 1 Stunde. Des Weiteren waren der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort.
Eingesetzte Kräfte:
Bad Sachsa: 16 Einsatzkräfte mit TLF 16/25, TLF 8/18, ELW
Neuhof: 9 EInsatzkräfte mit LF 10/12, RW 2
Rettungsdienst
Polizei

Bilder mit freundlicher Unterstützung (c) Harzkurier, Michael Schaschek, www.harzkurier.de
Erneut Feuer in Teichhütte
Verschiedene Abfälle brennen in Container
(19.01.2012, Gittelde DS) Bereits einen Tag nach dem Brand einer Förderanlage, waren die Einsatzkräfte der Gittelder Feuerwehr ein weiteres Mal gefordert. Am Donnerstagabend um 19:12 Uhr wurde erneut das Eingreifen der Frauen und Männer auf dem Gelände eines ehemaligen holzverarbeitenden Betriebs in Teichhütte nötig.
In einem Container, der zur Aufnahme von diversen Entsorgungsabfällen auf dem Betriebsgelände bereit stand, hatte sich ein Kleinbrand entwickelt. Wieder wurde das Feuer von einer Autofahrerin von der Thüringer Straße aus entdeckt. Auf Grund des gemeldeten Feuerschein und der unklaren Lage wurde die Freiwillige Feuerwehr Gittelde über Funkalarmempfänger und Sirene alarmiert.
Wie schon beim Einsatz am Vortag, war der genaue Ort der Schadenslage auf dem weitläufigen Gelände nicht eindeutig bekannt. Eine unbekannte Person leite sogar das Tanklöschfahrzeug im ersten Moment zu einer falschen Zufahrt. Ungeachtet dessen war ein schnelles Eingreifen der Fahrzeugbesatzung kurze Zeit später möglich.
Zum Eigenschutz ging der Angriffstrupp unter Atemschutz vor. Ohne große Mühe konnte mit Hilfe des Hohlstrahlrohrs das Feuer nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden.
Die Brandstelle wurde nach dem Ablöschen noch einmal gründlich auf Glutnester kontrolliert und die verwendete Ausrüstung zurückgebaut. Die Einsatzstelle konnte nach Beendigung der Arbeiten somit wieder an die zuständige Firma übergeben werden.
Eingesetzte Kräfte
- Freiwillige Feuerwehr Gittelde: ELW 1, TLF 16/25, LF 16/12
- Brandmeister der Samtgemeinde Bad Grund (Harz): Kdow
- stellv. Brandmeister der Samtgemeinde Bad Grund (Harz): Privatfahrzeug
- Polizei: ein Fahrzeug
